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78 Kilometer durch die Schweizer Alpen

29.08.2007

Dorsten Die nackten Zahlen lassen Böses vermuten, doch für Gabriele und Rüdiger Littwin waren die 78,5 Kilometer und 2320 Höhenmeter des Swiss Alpin Marathons durch die Schweizer Alpen fast schon ein Vergnügen - zumindest im Rückblick.

Zum zweiten Mal lief das Ehepaar den Ultra-Marathon rund um Davos. Kurz zuvor bezwangen beide den 73 Kilometer Rennsteig in Thüringen relativ locker und hofften, auch den "K78" ohne Probleme zu überstehen. Dabei gilt das Rennen als härtester Ultraberglauf Europas. Die höchste Stelle erreichten die Läufer nach 53 Kilometern an der Keschhütte auf 2632 Höhenmetern. Dieses Jahr setzten Temperaturen von bis zu 30 Grad den Startern zusätzlich zu.

Und wo beim normalen Marathon der Zielstrich schon fast in Sicht ist, wird es beim Swiss-Alpin erst richtig hart. Nach 39 Kilometern und der Ortschaft Bergün beginnt der lange Anstieg zum Gipfel. Auch die alle 2,5 Kilometer entlang der Strecke aufgebauten Verpflegungsstationen konnten den Durst der Läufer kaum noch stillen. Kurz vor dem Gipfel schoben sich auch noch dicke Regenwolken vor die Sonne und heftige Gewitter gingen nieder.

Nach dem zweiten Gipfel, dem Scalettapass, ging es für die Läufer dann noch 20 Kilometer bergab bis zum Ziel in Davos. Obwohl die Füße nach den Torturen schmerzten, hielten die Littwins durch. Gabriele konnte ihre Vorjahreszeit sogar um acht Minuten verbessern und belegte in 10:17 Stunden in der Altersklasse W45 den 15. Platz. Den Beifall der Zuschauer hatte sich das Ehepaar aus Dorsten beim Zieleinlauf redlich verdient. gg

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