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Abriss und neue Nutzung

Neuapostolische Kirche weicht Wohnungsbau auf dem Funkenberg in Hervest-Dorsten

Vor fast zehn Jahren gab die Neuapostolische Kirche ihren Standort „Am Funkenberg“ auf. Jetzt tut sich etwas auf dem Gelände.

Hervest-Dorsten

, 11.06.2018
Abriss und neue Nutzung

Die ehemalige Neuapostolische Kirche in Hervest, Am Funkenberg, ist nicht mehr: Vergangene Woche begannen Arbeiter mit den Abrissarbeiten, die in den nächsten Tagen beendet sein werden. (Foto: Klapsing-Reich)

Der Abrissbagger beißt einen dicken Betonhappen aus dem Dach des Gemeindehauses, während ein Bauarbeiter mit gezieltem Wasserstrahl die Staubentwicklung niederkämpft. „In einer Woche werden die Abrissarbeiten erledigt sein“, schätzt Jan Ryvola. Das „Architekturbüro Diplom-Ingenieur Norbert Ryvola“ aus Bottrop-Kirchhellen tritt bei dem Bauprojekt in Hervest „Am Funkenberg“ gleichzeitig als Planer, Bauherr und Verwalter in Erscheinung.

Fusion der Gemeinden

Nach dem Mitgliederschwund und der Zusammenlegung der Neuapostolischen Gemeinden in Dorsten entstand 2010 die heutige Gemeinde, die ihren räumlichen Mittelpunkt in der Neuapostolischen Kirche an der Zeppelinstraße hat. Die Liegenschaften der anderen Standorte wurden verkauft, auch das Gelände „Am Funkenberg“. Doch es sollte noch viele Jahre dauern, bis sich auf der brachliegenden Fläche in Hervest endlich etwas tat. Letzte Woche rückten die Abrissbagger an: „Wir bauen dort mit Zugang ,Am Funkenberg‘ ein barrierefreies Mehrfamilienhaus mit zwölf Wohneinheiten und zwei Doppelhaushälften, die von der Glück-Auf-Straße zugänglich sind“, erklärt Jan Ryvola.

Zwölf Monate Bauzeit

Die Größen der zehn öffentlich geförderten Wohnungen variieren zwischen 51 und 56 Quadratmetern Fläche. Die beiden frei finanzierten Penthouse-Wohnungen im Staffelgeschoss (3,5-Raum plus 20 qm Dachterrasse) bieten eine Fläche von 95 bzw. 99 Quadratmetern. Und dann noch die Doppelhaushälften (ca. 97 qm) mit Stellplatz, Garage und Gartenanteil. „Wir denken, dass wir in zwölf Monaten mit dem Bau fertig sein werden“, hofft Jan Ryvola.

Weitere Infos zum Bauvorhaben bei der Hausverwaltung Ryvola, Tel. (02045) 40430.