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Am Kindergarten stinkt´s zum Himmel

HOLSTERHAUSEN Nicht sehr einladend sieht der Eingangsbereich des Kindergartens Fliegenpilz am Söltener Landweg aus. Leere Getränkedosen, Verpackungen, Grünschnitt und Gartenabfälle und noch unangenehmer und zum Himmel stinkend: Hundekot.

von Von Rüdiger Eggert

, 04.03.2008

Stephanie Schonebeck, Leiterin des evangelischen Kindergartens, ist traurig. Die gesamte Umgebung ist voll der glitschig, stinkenden Tretminen. So wird es schon schwierig das Projekt "Die kleinen Waldforscher" durchzuführen. Die Kinder wollen mit ihren Erzieherinnen Tiere beobachten und die "Schätze" des Wald erforschen. Doch die Wegränder sind voll mit Kot-Resten.

"Man kann sich nicht in den Wald setzen und ein Picknick machen", bedauert Erzieherin Stephanie Schonebeck. "Wir wollen nicht provozieren, sondern höflich darauf hinweisen, die Häufchen mit einer Tüte aufzusammeln", so die Leiterin.

Betreten die Kinder den Kindergarten, heben sie wie automatisch ihre Füße und schauen, was so alles unter der Sohle klebt. Auch von ihren Arbeitskollegen weiß Stephanie Schonebeck, dass sie Hunde besitzen. Doch die haben für den "Notfall" eine Tüte dabei.

"Gassi-Wäldchen"

Das kleine Wäldchen am Kindergarten ist für viele Hundebesitzer das "Gassi-Wäldchen". Die Erzieherinnen stellen immer wieder fest: Hundebesitzer kommen mit dem Auto und parken im Eingangsbereich. Dann werden die Hunde aus dem Auto gelassen. Die Tier setzen dann schon einmal ihre Duftmarke an die Autoreifen der Mitarbeiterinnen.

"Wir fordern doch nur: Nehmt Rücksicht auf uns, beseitigt den Hundekot in Nähe des Kindergartens", so die große Bitte von Leiterin Schonebeck. 

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