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Auf den Spuren des Großvaters

10.08.2007

Gahlen Auf die Suche nach den Spuren des Wirkens ihres gemeinsamen Vorfahren August Schulte-Herbrüggen begaben sich jetzt vier Vettern. Ihr Weg führte dabei auch ins Gahlener Aap, wo der Großvater nach dem Ersten Weltkrieg jene artesischen Quellen entdeckte, die später von der RWW genutzt und damit auch zum Erliegen gebracht wurden.

Initiator des ersten gemeinsamen Treffens im Gebiet der ehemaligen artesischen Quellen war der Dorstener Walter Schulte. Walter Schulte begleitete seine Vettern Walter Schulte-Herbrüggen (Frankfurt), Günther Schulte-Herbrüggen (Bergheim) und Willi Schulte-Herbrüggen (Düsseldorf) nach Gahlen, wo die Gruppe von den Heimatvereinsmitgliedern Gustav Ruloff, Hans Heckermann, Rainer Zeppen und Siegfried Biedermann begrüßt wurde.

Dr. Breddin von der Technischen Hochschule Aachen berichtete in der Zeitschrift "Glückauf" des Jahres 1935 von acht Bohrstellen zwischen Gahlen und Schermbeck, die von dem Unternehmer Schulte-Herbrüggen planmäßig erbohrt wurden.

Das Wasser wird heute von der RWW genutzt. Um dauerhaft an dieses Kapitel der Wassergewinnung im Lippetal zu erinnern, haben die vier Vettern bei ihrem Besuch in Gahlen mit dem Heimatverein verabredet, im Umfeld des Kneipp-Tretbeckens auf eigene Kosten eine Erinnerungstafel aufzustellen. Eine dort von der RWW erstellte Tafel erinnert an die geologischen Bedingungen für die Entstehung artesischer Quellen. Auf der Tafel befindet sich auch jene Karte, die Breddin im Jahre 1935 abdruckte; sein Hinweis auf die enorme Fleißarbeit Schulte-Herbrüggens wurde jedoch nicht übernommen. Diese Aufgabe soll nun die Gedenktafel übernehmen. H.Sch.

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