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Autos ersetzen Fahrräder

21.08.2007

Wulfen Nicht jede Änderung muss auch eine Verbesserung sein. Entsprechend alarmiert waren Anwohner in Barkenberg, als sie jetzt von einer bevorstehenden Postreform erfuhren: Die Post will in Kürze die Fahrräder ihrer Zusteller einmotten und Briefe, Karten und Zeitschriften künftig per Auto ausliefern.

"Das ist doch in doppelter Hinsicht blödsinnig", monierten Betroffene, "aus ökologischer Sicht passt so eine Entscheidung nicht in die Zeit, weil mehr Schadstoffe produziert werden und bei uns in Barkenberg sind viele Haushalte einfach besser fußläufig oder mit dem Fahrrad zu erreichen als mit dem Auto!"

"Die Umstellung wird zum 28. August erfolgen und sie ist keineswegs unsinnig", verteidigte Pressesprecher Friedrich Buttgereit die Entscheidung seines Konzerns. Unwirtschaftlich sei es gewesen, den gleichen Bereich mit zwei getrennten Diensten anzufahren und Pakete sowie Briefpost separat auszuliefern. "Das wird jetzt zusammengelegt und da bietet sich das Auto als Verkehrsmittel an, weil sie Berge von Paketen und Päckchen schließlich nicht mit dem Fahrrad transportieren können."

Die Zusteller seien sehr ortskundig und wüssten auch in überwiegend fußläufigen Bereichen den bestgeeigneten Parkplatz zu finden. Von dort aus würden Pakete und Briefpost dann mit Handkarren bis zur Haustür gebracht.

Korrekturen möglich

Die Umstellung erfolge flächendeckend und betrifft daher auch noch andere eventuell problematische Wohnbereiche. Sollten dabei zu große Schwierigkeiten auftreten, werde man bei der Post schon eine spezielle Lösung finden. Buttgereit: "Dinge, die nicht funktionieren, die werden bei uns auch wieder geändert!" kdk

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