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B 58 / B 224: Verkehr soll besser fließen

Gemeindedreick

DORSTEN Wer als Radfahrer oder Fußgänger aus der Innenstadt kommend das Gemeindedreieck Richtung Bismarckstraße überqueren wollte, der brauchte bislang gute Sprinterqualitäten. Grund: Die Grünphase war viel zu kurz. Doch das könnte sich bald ändern.

von Von Michael Klein

, 14.04.2010
B 58 / B 224: Verkehr soll besser fließen

Verkehrsschilder waren Thema einer Besichtigungstour von Stadt Dorsten, Polizei und Landesbetrieb Straßen.NRW zwischen Gemeindedreieck und Holsterhausen, sowie an dem neuen Teilstück der B58 in Wulfen.

Dies kündigte Karl-Georg Lann vom Ordnungsamt am Mittwoch als Resultat der Verkehrsschau an. Vertreter von Verwaltung, Polizei und Landesstraßen.NRW waren am Dienstag unterwegs, um den Abschnitt der B 224 zwischen Rathaus und Pliesterbecker Straße sowie den neuen Bauabschnitt der B 58 in Wulfen zu begutachten. Der Ampelschaltung am Gemeindedreieck galt ein Haupt-Augenmerk. „Wir überlegen, dem Autoverkehr aus Richtung Holsterhausen zunächst einmal probeweise ein paar Sekunden wegzunehmen“, sagt Karl-Georg Lann. Diese Sekunden würde einem längeren Grünlicht für Radler und Fußgänger zu Gute kommen.

„Bei hoher Verkehrsbelastung läuft die Anlage allerdings an der Kapazitätsgrenze“, so Karl-Georg Lann. Heißt: Es könnte sein, dass es zu Stoßzeiten aus Richtung Holsterhausen bei den Rot-Phasen zu Rückstaus komme. „Das werden wir austarieren müssen.“ Weiterer Tagesordnungspunkt der Verkehrsschau: Die Beschilderung auf den Streckenabschnitten. „An beiden Stellen können wir Verkehrszeichen entfernen“, so Georg Lann. Vornehmlich solche, die sich auf Fuß- und Radwegen wiederholen. Es müssen aber auch zwingend neuen Verkehrszeichen aufgestellt werden: „Weil ihr Fehlen Gefahrensituationen oder unklare Verkehrsverhältnisse heraufbeschwören könnte.“

Nach Angaben von Karl-Georg Lann hat natürlich auch die aktuelle politische Diskussion über die Abrüstung im Schilderwald die Verkehrsschau-Teilnehmer beschäftigt. „Aber in Dorsten haben wir nur einige wenige alte Schilder, die ungültig sind.“ Zum Beispiel das Fußgängerschild an der Treppenunterführung des Gemeindedreiecks. „Wer da wegen eines Sturzes Schadensersatz fordert, könnte womöglich vom zuständigen Richter Recht bekommen“, zeigt Lann die rechtliche Schizophrenie auf. Denn das Schild, das da hängt, zeigt noch einen Mann mit Hut. Laut neuer Straßenverkehrsordnung darf er aber keine Kopfbedeckung tragen