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Bäume müssen passen

08.08.2007

Dorsten Ein Nachspiel im Bauausschuss - und möglicherweise nicht das letzte - hatte jetzt ein Bericht der "Dorstener Zeitung": "Wenn amerikanische Eichen in Lembeck derartige Probleme verursachen, müssen wir uns dann nicht auch in unserem Ausschuss damit beschäftigen?", hatte Rainer Heimann (SPD) angefragt.

Ausgangspunkt war die Beschwerde von Anwohnern der Straße "Zum Holtberg", die darüber klagten, dass die riesigen nordamerikanischen Roteichen vor ihren Haustüren immense Schäden anrichten.

"Es ist weniger entscheiden, ob nun amerikanische oder deutsche Eichen wachsen, entscheidend ist, dass in der Vergangenheit oft Bäume gepflanzt wurden, die sich im Laufe der Jahre für ihre Straßen als eindeutig zu groß erweisen", bestätigte Stadtbaurat Frank Gläßner, "die Folge ist, dass die Baumscheiben geradezu explodieren - und das ist in der Tat ein großes Problem."

Am Holtberg seien die Schwierigkeiten im Vergleich zu Barkenberg noch eher gering. Gläßner: "Dort habe ich im achten Stock eines Hauses aus einem Fenster geschaut und den Ort vor lauter Bäumen nicht gesehen!" Die Grundbotschaft: "Wir müssen Dinge tun, für die wir auch dauerhaft aufkommen können und dazu gehört die Frage: Welche Bäume passen in welche Straße?" Das sei früher zu Zeiten voller Kassen nicht so verbreitet gewesen und führe nun zu beträchtlichem Pflegeaufwand.

Dabei gelte es, für jeden Bereich die richtige Antwort zu finden. Patentlösungen, so Gläßner, gebe es nicht: "Wenn es heißt, der Stammumfang entspricht nicht den Baumscheiben, also hacken wir die Bäume ab!', dann habe ich damit Probleme." kdk

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