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Beispiele einer neuen Ästhetik

Schermbeck Im Rahmen eines Sommerfestes stellt die Künstlergruppe Nebelhorn am Sonntag auch neuere Arbeiten vor.

17.08.2007

Das Sommerfest beginnt um 11 Uhr im Umfeld des Ateliers der Gruppe auf dem Gelände des Lühlerheims im Schermbecker Ortsteil Weselerwald. Als Vorsitzende des Vereins Nebelhorn wird Urmina Kortemme die Gäste auf der Bühne vor dem Atelier begrüßen, bevor der künstlerische Leiter der Gruppe Nebelhorn, Raúl Avellaneda, über die Projekte der letzten Zeit und über die Inhalte der Ausstellung berichten wird, die in der Galerie des Lühlerheims besichtigt werden kann.

Für die musikalische Untermalung des Sommerfestes sorgt die Bochumer Band "Baked Potatoes", die kostenlos im Lühlerheim auftritt. Um die Gruppe finanziell zu unterstützen, findet nach den Ansprachen eine amerikanische Versteigerung von drei Bildern der Gruppe statt. Als Auktionator tritt der frei schaffende Journalist Ralph Erdenberger in Aktion.

Beim Bummel über den Trödelmarkt wird man manches Schnäppchen erwerben können. Die Verbands-Sparkasse Wesel hat farbige Postkarten mit drei unterschiedlichen Motiven von Bildern der Künstler Werner Gransow, Dirk Berte, Maria Bojert und Carolin Huckenbeck drucken lassen, die zum Verkauf angeboten werden, und zwar am Informationsstand der Gruppe Nebelhorn. Von Suppe über Gegrilltes bis hin zu Kaffee und Kuchen reichen die Angebote für das leibliche Wohl.

In den letzten Wochen hat die Gruppe eine Vielzahl von künstlerischen Arbeiten erstellt. Dabei sind auch mehrere Arbeiten entstanden, die in Gruppenarbeit realisiert wurden. "Das Zusammenwirken von Behinderten und Nicht-Behinderten erzeugte dabei eine neue Ästhetik", freut sich Raúl Avellaneda über die Ergebnisse von Arbeiten, bei deren Erstellung die eigene Auffassung von Kunst deutlich zurückgenommen werden musste und das Abstimmen mit den am selben Bild arbeitenden Gruppenmitgliedern in den Vordergrund treten musste. Ergebnisse dieser Arbeit sind in vier Räumen der Galerie im "Haus der Begegnung" (Café) zu sehen. H.Sch

Die Ausstellung kann bis zum Herbst besichtigt, mittwochs bis freitags von 18 bis 22 Uhr, samstags von 14 bis 22 Uhr und sonntags von 14 bis 18 Uhr sowie nach Vereinbarung.

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