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Berufsrückkehr dank gezielter Hilfe

24.08.2007

Dorsten "Die Botschaft lautet: Ich kann meine Situation ändern! Es gibt auch für mich Chancen auf dem Arbeitsmarkt!" Maria Wilkes, Leiterin der Agentur für Arbeit in Dorsten, ist überzeugt, dass das Beispiel von Eva Nogaj auch anderen Erwerbslosen Mut machen wird.

Denn Eva Nogaj ist kein Einzelfall. Wie die gelernte Gestalterin, die früher oft auf Messen unterwegs war und ihren Job wegen der Kinder und einer pflegebedürftigen Mutter an den Nagel hängen musste, haben viele Frauen große Probleme mit dem Wiedereinstieg in den Beruf.

Trotz eines Lehrgangs zur Schwesternhelferin und anderen Fortbildungsmaßnahmen gelang es der heute 47-Jährigen seit 1998 nicht, wieder dauerhaft am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. "Wenn die Absagen kommen, dann beginnt das Zweifeln", erinnert sich Eva Nogaj, "woran fehlt es, was habe ich nicht?" Und dann stellt sich Resignation ein: "Es ist zwecklos, das klappt alles nicht."

Hier setzten Stefanie Schmidt, Vermittlerin der Agentur für Arbeit, und, von deren Kooperations-Partner InBIT, Daniela Heller sowie Lars Rath den Hebel an: ",Das kann ich nicht!', gibt es für uns nicht." Die Klienten für den ersten Arbeitsmarkt werden neu motiviert und systematisch aufgebaut. Mit Zuversicht und neuem Selbstbewusstsein werden dann gemeinsam Bewerbungen für Stellen mit passendem Anforderungsprofil formuliert und auch Stärken betont, die sonst unerwähnt blieben - die Haushaltsführung mit Kindern und die Pflege der Mutter gehörten auch dazu.

Gesucht und gefunden

Im Fall von Eva Nogaj hatte das Konzept großen Erfolg: "Bei sieben Bewerbungen gab es vier Zusagen." Und mit der Halbtagsstelle als Altenpflegehelferin im Diakonie-Seniorenzentrum ist nicht nur die 47-Jährige rundum zufrieden, sondern auch ihr Arbeitgeber mit der neuen Kraft - da haben sich zwei gesucht und gefunden! kdk

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