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Besuch aus Tisas Heimat

Dorsten Willkommenen Besuch aus Tisas Heimat Mecklenburg beherbergt zurzeit das Ursulinenkloster in Dorsten.

11.10.2007

Die verbundene Regionale Schule und Gymnasium aus Dorf Mecklenburg, die seit dem 16. September 2006 den Namen "Tisa von der Schulenburg" trägt, entsandte zum ersten Mal eine Delegation von acht Schüler(innen) und den beiden Lehrerinnen Doris Perten und Elke Pabst an die Wirkungsstätte ihrer Schulpatronin.

"Wir laufen hier nur mit gezücktem Stift und Notizblock durch die Gegend", saugen die Gäste sämtliche Informationen auf, die ihnen vor allen Dingen Sr. Barbara gerne und zuhauf liefert. Gestern morgen stand ein Treffen mit den fünf Gesamtschülerinnen aus Wulfen auf dem Plan, die sich auf Initiative des Dorstener Kunstvereins mit der vielschichtigen Person und dem faszinierenden Werk der Ordensfrau und Künstlerin (wir berichteten) beschäftigt haben. "Sie war eine starke Frau, ihre Kunst interessiert uns sehr", hatten sich die Gesamtschülerinnen mit Feuereifer in die Arbeit gestürzt.

Anekdoten

In Tisas Atelier, im Klosterkeller gelegen, stellten die Jugendlichen den interessiert lauschenden Gästen ihre Bilder mit begleitenden Texten vor. "Wenn Paula hier unten war, hatte sie alles, was sie brauchte", erklärte Sr. Barbara, die ihrer Mitschwester, besonders in den letzten Lebensjahren, eng verbunden war. "In diesen Töpfen schmolz sie das Wachs für ihre Arbeiten", lenkt die Ursulinin den Blick auf den wachsverklebten Blechtopf, der auf dem kleinen Gaskocher beharrlich auf schmelzende Hitze zu warten scheint. Gleich daneben zieht der holzstämmige Bergmann im Streb die Besucherblicke auf sich, während die heilige Familie aus Ton eine andere Anekdote in Sr. Barbaras Erinnerungen weckt.

"Genau das ist es, was wir brauchen", freuen sich die Mecklenburger über die emotionalen Schilderungen aus erster Hand. "Wir wissen natürlich schon viel über Tisa, aber wenn man vor Ort hautnah Eindrücke sammelt, werden Leben und Werk unserer Namenspatronin anschaulich und lebendig", sind Doris Perten und Elke Pabst sehr daran interessiert, die Kontakte nach Dorsten zu pflegen und weiter auszubauen.

Gemeinsame Tisa-Projekte mit der Gesamtschule Wulfen und dem Ursulinen-Schulen rücken da durchaus ins Blickfeld. Aber auch im Rahmen des 2010 stattfindenden Ereignisses "Kulturhauptstadt Europa" kann sich der Dorstener Kunstverein in Verbindung mit Dorstener Schulen einen fruchtbare Zusammenarbeit mit der Mecklenburger Schule vorstellen.

Viele Ideen

Viele Ideen, viele Anregungen, viele Infos. "Wenn wir wieder zu Hause sind, müssen wir erst einmal alles ordnen und nacharbeiten", qualmt Doris Perten jetzt schon der Kopf. Doch an die Heimreise am Freitagabend mochten die gut gelaunten Schüler gestern noch gar nicht denken. Schließlich stand noch ein Spaß versprechender Punkt auf dem Programm: Kellerparty in Tisas Atelier! sing Zur Sache

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