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Bremskufe verlangte Traktoren alles ab

2. "Trecker-Treck"

GAHLEN Beim zweiten Trecker-Treck des Junggesellenvereins Besten musste man ein paar PS mehr mitbringen, um im Pulk der Acker-Giganten ganz vorne mitmischen zu können. Allerdings: PS allein waren keine Garanten für den Sieg.

von Von Helmut Scheffler

, 08.04.2010
Bremskufe verlangte Traktoren alles ab

Beim zweiten Trecker-Treck am Bestener Brackenberg musste eine mit Personen beladene Bremskufe möglichst weit gezogen werden.

Man musste schon einen ruhigen Fuß auf dem Gaspedal liegen haben, um nicht zu früh ausgebremst zu werden. Gestartet wurde in zwei Klassen. In der Gruppe der Acker-Winzlinge waren Traktoren bis 35 PS zugelassen. Die Übrigen wurden in der Gruppe der „Starken“ zusammengefasst. Jeder Traktor hatte insgesamt zwei Versuche. Gebremst wurde mit einer Bremskufe, die bereits beim Start mit sechs Kindern belastet war, denen die wiederholte Rutsche über den Acker sichtlich Vergnügen bereitete. Im Abstand von zehn Metern standen jeweils zwei Personen, die beim langsamen Passieren der Kufe zustiegen, damit die zu ziehende Last erhöhten und dem ziehenden Traktor immer mehr Kraft abverlangten.

In der Klasse der Traktoren bis 35 PS siegte Heinz-Wilhelm Horstkamp mit seinem 35 PS starken Deutz-Traktor. Seine 65,50 Meter aus dem ersten Versuch konnte er beim zweiten Versuch mit 87,50 Meter noch einmal übertreffen, sodass er mit einer Gesamtstrecke von 153 Metern in die Wertung kam. Moderator Matthias Rutert wusste die Stimmung anzuheizen, als die „Starken“ zum Ziehen antraten. Gleich viermal blieb ein Traktor erst bei der Marke 100 Meter stehen. Im zweiten Versuch wurden allerdings deutlich kürzere Ergebnisse erzielt. Sieger in der Klasse über 35 PS wurde Frank Vennemann mit seinem 62 PS starken Fendt 305.

Mit 164,30 Metern hatte er die größte Gesamtstrecke verbucht. Nur 40 Zentimeter weniger erzielte Ludger Jansen mit seinem 85 PS starken Schlüter Compact 850V. Für den dritten Trecker-Treck im kommenden Jahr wird es einen neuen Bremswagen mit allen Schikanen geben. Sven Nuycken und Uwe Sander haben bereits mit dem Bau begonnen.