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Bricht ist kinderfreundlich

SCHERMBECK Zu den sechs Gruppen, die vom Kreis Wesel aus den 35 Bewerbern um den „Ehrenpreis kinderfreundlicher Kreis Wesel“ für die Ehrung ausgewählt wurden, gehört auch die Brichter Elterngemeinschaft.

von Von Helmut Scheffler

, 22.01.2008
Bricht ist kinderfreundlich

Klaus Roth (li.) nahm aus den Händen von Landrat Dr. Ansgar Müller den Preis über 1000 Euro für das kinderfreundliche Bricht entgegen.

Montagnachmittag überreichte Landrat Dr. Ansgar Müller im Sitzungssaal des Kreishauses eine Urkunde und einen Scheck über 1000 Euro an Klaus Roth, den Sprecher der Elterngemeinschaft. „Nach wie vor ist Kinderfreundlichkeit keine Selbstverständlichkeit“, stellte Dr. Müller in seiner Laudatio anlässlich der zweiten Verleihung des Ehrenpreises fest und ergänzte, „Kinderfreundlichkeit ist jedoch ein Qualitätsmerkmal, an dem wir - die Erwachsenen - die Gesellschaft messen können, ob die Entwicklung der Kinder wirklich gefördert wird.“ Kinderfreundlichkeit sei eine Herausforderung der Zeit.

Voll des Lobes

Viel Lob zollte der Landrat der Brichter Elterninitiative: „Seit nunmehr zwölf Jahren ist es hoch engagierten Eltern gelungen, ein nachhaltig kinderfreundliches Umfeld für alle Kinder in Bricht zu schaffen.“ Unermüdlicher Motor in dem Bemühen, für den Ortsteil Bricht einen Spielplatz zu erhalten, war Klaus Roth. Er schaffte es, durch seinen Antrag vom September 1995 vom Deutschen Kinderschutzbund in Berlin 5000 DM für den geplanten Brichter Spielplatz zu „erbetteln“, nachdem zuvor eine Umfrage ergeben hatte, dass für 47 Kinder ein Bedarf vorhanden war.

Jährliche Säuberung

Im Juli 1998 waren die Brichter Eltern nicht mehr zu bremsen. Holger Jörres und Klaus Roth packten ebenso kräftig zu wie Hans Stark, Heinz Kölking, Peter Walkenbach, Peter Achenberger, Elmar Werner, Frank Steinbring, Kurt Meyer und Klaus Hutmacher. Ob Plattierung, Zaunbau oder Pflanzarbeiten: Die Brichter Eltern packten handfest zu und übernahmen - bis heute - die jährliche Säuberung des Spielplatzes. Mit den 1000 Euro, die es am Montag für die eifrigen Brichter Eltern gab, sollen neue Projekte verwirklicht werden. 

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