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CDU-Mitglieder haben die Wahl

DORSTEN Noch demokratischer als bisher will die Dorstener CDU künftig ihre Kommunalwahl-Kandidaten aufstellen. Das neue Konzept erläutert Stadtverbands-Vorsitzender Tobias Stockhoff:

23.01.2008

Herr Stockhoff, Sie wollen bei der Kandidatensuche neue Wege gehen. Weg vom Delegiertenprinzip, hin zum Mitgliedersystem - was muss man sich darunter vorstellen?

Stockhoff: Früher war es so, dass die Ortsverbände Delegierte benannt haben, die dann die Auswahl der Wahlkampf-Kandidaten trafen. Bei uns wird es jetzt so sein, dass alle rund 900 CDU-Mitglieder eine Einladung zu dem Stadtparteitag erhalten, auf dem die Direktkandidaten für die Stimmbezirke und die Reserveliste für den Rat festgelegt werden. Jeder Christdemokrat, der dieser Einladung folgt, hat das gleiche Stimmrecht.

Wie kommen die Vorschläge zustande?

Stockhoff: Jeder Ortsverband benennt seine Vorschläge, wobei bei den jeweiligen Versammlungen wiederum alle OV-Mitglieder willkommen sind. Der Stadtverbands-Vorstand wird dann mit einer Vorschlagsliste in den Parteitag hineingehen. Jedes CDU-Mitglied hat aber das Recht, noch weitere Vorschläge zu machen.

Gilt das auch für die Position des Bürgermeisters?

Stockhoff: Prinzipiell sind auch für dieses Amt individuelle Vorschläge möglich. Aber die Kandidaten-Auswahl dürfte wohl sehr begrenzt bleiben. . .  

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