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Coca Cola kommt nach Dorsten

DORSTEN Gute Nachricht für den Wirtschaftsstandort Dorsten: Die Coca-Cola Erfrischungsgetränke (CCE) AG will im kommenden Jahr den Standort Dortmund verlassen und die dortigen Aktivitäten nach Dorsten verlagern.

von Von Michael Klein

, 10.12.2007
Coca Cola kommt nach Dorsten

Coca Cola erorbert den Standort Dorsten.

"Hier in Dorsten haben wir noch erhebliche Kapazitäten für Lager und Vertrieb", erläutert Arne Lauerwald, Geschäftsstellen-Leiter der CCE in Herten. Er meint damit die gut 20 000 qm große Lagerhalle in der Lünsingskuhle im Gewerbegebiet Ost, die CCE als Eigentümer mietfrei nutzen kann: "Für das Gebäude in Dortmund hingegen müssen wir Miete zahlen."

Da der Mietvertrag in Dortmund im Januar 2009 ausläuft und die Coca-Cola-Unternehmungsstruktur derzeit einen tiefgreifenden Wandel durchmacht, habe sich Dorsten als neuer Standort angeboten. "Dank unseres dichten Niederlassungsnetzes hat das auch für Dortmund keine negativen Auswirkungen."

Von Dorsten aus sollen künftig Kunden aus Handel und Gastronomie im gesamten westlichen und mittleren Ruhrgebiet mit Erfrischungsgetränken aus dem Hause Coca-Cola per Lastwagen beliefert werden. "Im Zusammenspiel mit unserer Niederlassung in Herten kann das Unternehmen so seine Kapazitäten in der Region besser nutzen."

Laut Andre Lauerwald habe der Konzern allen 54 Dortmunder Mitarbeitern Arbeitsplätze in Dorsten angeboten. "Wir wissen noch nicht, wie viele davon wirklich in Dorsten arbeiten würden." Die CCE, die mit Hauptsitz in Berlin das größte Getränkeunternehmen in Deutschland ist, hat als Verlagerungstermin jedenfalls den 1. April 2008 im Sinn. Über die Einzelheiten will das Unternehmen aber noch mit den zuständigen Sozialpartnern verhandeln.

Keine Auswirkungen

Peter Krebs, Geschäftsführer des Coca-Cola-Abfüllbetriebes in Dorsten, glaubt nicht, dass durch die Verlagerung neue Arbeitsplätze in Dorsten entstehen: "Ich habe gehört, dass die meisten Mitarbeiter den Wechsel von Dortmund nach Dorsten mitmachen wollen."

Auswirkungen auf den Einweg-Produktionsstandort Dorsten sieht er nicht. Das Gebäude liege 500 Meter entfernt von der Abfüllanlage und sei als reiner Lager- und Distributions-Standort für Mehrweg-Kommissionäre gedacht.

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