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Der Realität ganz nah gekommen

08.10.2007

Rhade Seine traditionelle Jahresabschlussübung, mit der der Dienstplan des laufenden Jahres für das praktische Üben an Objekten im Freien endet, hat der Löschzug Rhade am vergangenen Wochenende erstmalig außerhalb der Stadt- und Kreisgrenzen organisiert und ausgerichtet. Auf dem ca. 2,5 ha großen Außengelände des Instituts der Feuerwehr NRW (IdF), wo an gewöhnlichen Werktagen Feuerwehrleute aus ganz NRW praktisch ausgebildet werden, konnten die Brandschützer aus Rhade sämtliche Übungseinrichtungen des Geländes in Münster-Handorf für ihre Zwecke kostenlos nutzen.

Einsatz simulieren

Am frühen Samstagmorgen machten sich 35 Teilnehmer mit ihren Einsatzfahrzeugen von Rhade aus auf den Weg nach Münster, um dort in und an den Einrichtungen des Übungsgeländes unterschiedliche Einsatzsituationen zu simulieren. Dazu standen vor Ort Gebäude in verschiedenen Höhen und Bauweisen zur Verfügung. Neben Gleisanschlüssen mit Waggons und einer Straßenbahn gab es Tiefbaustellen, Trümmerfelder, Gewässer, Schächte und Kraftfahrzeuge für alle denkbaren Einsatzvarianten.

Um die Mannschaftsverpflegung sicherzustellen, wurde vor Ort eigens eine Feldküche eingerichtet. Als Unterkunft für die Übernachtung diente die Turnhalle einer Schule im benachbarten Greven; ein Quartier, wie es auch im Ernstfall bei überörtlicher Hilfeleistung durchaus der Realität entspricht.

Gelegenheit nutzen

"Wenn einem solche Gelegenheiten zum Üben auf fremdem Terrain geboten werden, muss man sie auch konsequent nutzen", resümierte der Organisator und stellvertretende Rhader Löschzugführer Udo Hinzmann den zweitägigen "Ausflug" nach Münster und fügte ergänzend hinzu: "Die zahlreichen, seit geraumer Zeit geplanten praktischen Übungen an unbekannten Objekten standen an diesem Wochenende freilich im Vordergrund, gleichwohl waren aber auch das Fördern des Miteinanders im Einsatz und die Pflege der Kameradschaft erklärte und umgesetzte Ziele dieser für die Feuerwehrleute aus Rhade außergewöhnlichen Exkursion."

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