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Dormagener Modell "extra light"

SCHERMBECK Es ist so eine Art "Dormagener Modell extra light", das nach Willen der Politiker künftig in Schermbeck installiert werden soll.

von Von Michael Klein

, 05.03.2008

Sollte es bei den vorliegenden Anträgen von SPD und CDU (wir berichteten) darum gehen, die Gemeinde für junge Familien attraktiver machen? Oder wollte man durch Haus-Besuche bei Eltern von Neugeborenen auch möglichen Missständen auf die Spur kommen?

"Bei letzterem braucht man Fachkräfte, die wir nicht haben und die wir nicht finanzieren können", eröffnete Bürgermeister Ernst Christoph Grüter  am Mittwoch die Diskussion auf der Sitzung des Schermbecker Haupt- und Finanzausschusses.

Teilaspekt  aufgreifen

Christian Hötting (CDU): "Unser Antrag war auch gar nicht so hoch angesiedelt. Wir wollten nicht in den sozialpädagogischen Bereich eindringen." Seine Partei habe nur einen Teilaspekt des Dormagener Modells aufgreifen wollen. Was nach Ansicht von Christel Winterberg (Grüne) "kein verkehrter Ansatz" sei. "Info-Materialien kann auch ungeschultes Personal verteilen", sagte sie.

Nach Aussage von Ralf Hoffmann (SPD) habe auch seine Partei nie etwas anderes mit ihrem Antrag beabsichtigt, was bei Thomas Heiske (FDP) Widerspruch hervorrief: "Das liest sich aber ganz anders. Bei ihnen ging es doch auch darum, Kinder schützen zu wollen." Wie Heiske forderte auch Winfried Kalwar (USWG), solche Ziele lieber mit Projekten auf Kreisebene zu koordinieren.

Gleichstellungsbeauftragte ist prädestiniert

Das soll auch passieren, kündigte Bürgermeister Ernst-Christoph Grüter an. Herbert Tekaat (Hauptamt) gab bekannt, dass mit der Gleichstellungsbeauftragten Sabine Hülsmann bereits Gespräche geführt worden seien. Die kommt im Herbst aus dem Mutterschaftsurlaub zurück und sei für die Hausbesuche geradezu prädestiniert.