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Eine Ampel sorgt für Verwirrung

HOLSTERHAUSEN Zwiespältige Reaktionen löst die Ampel-Regelung aus, die den Verkehr an der Kreuzung Martin-Luther-Straße/Idastraße steuert.

von Von Klaus Dieter Krause

, 11.03.2008
Eine Ampel sorgt für Verwirrung

<p>Idastraße: Knifflige Kreuzung?</p>

Anwohner schimpfen, dass es wegen der unübersichtlichen Lage häufig zu Irritationen und sogar zu Beinahe-Unfällen kommt.  Die Verkehrsplaner der Stadt sehen die Lage hingegen ganz entspannt: " Die Verkehrsteilnehmer sollen ja gerade zum langsamen und vorsichtigen Fahren gezwungen werden."

Zur Ausgangslage: An der Martin-Luther-Straße ist eine Fußgänger-Ampel (gleichzeitig eine so genannte Rot-rot-Ampel, die nur bei langsamer Anfahrt "grün" zeigt) installiert. Dadurch kommt es vor, dass Autofahrer bei "rot" warten müssen. Verkehrsteilnehmer, die aus der Idastraße kommen, werden durch ein Stopp-Schild ebenfalls zum Halten gezwungen. Weil sie jedoch nicht sehen können, wann die Ampel auf "grün" springt, kann es passieren, dass beide Fahrzeuge zeitgleich losfahren.

Pressesprecherin Lisa Bauckhorn: "Wer in die Vorfahrtsstraße einbiegen oder sie überqueren will, sollte generell warten, bis die Kreuzung frei ist." "Das ist lebensfremd", meinen Anwohner, "wenn der Querverkehr sich vergewissert hat, dass die Kreuzung offenbar frei ist und das bevorrechtigte Auto warten muss, fährt er los."

Und womöglich in eine tückische Falle: So sei es nur eine Frage der Zeit, bis es knallt!

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