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Entinger: Linke an Inhalten messen

DORSTEN Die SPD wird von heftigen Turbulenzen geschüttelt. Das gilt bundesweit, aber auch für Stadtverband, wo eine turbulente Jahreshauptversammlung in Holsterhausen zeigte, dass die Wunden nach dem Wechsel an der Stadtverbands-Spitze noch nicht vernarbt sind.

von Von Klaus-Dieter Krause

, 03.03.2008
Entinger: Linke an Inhalten messen

Carsten Entinger attackiert den Bürgermeister in seiner Eigenschaft als Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft WinDor.

Die Dorstener Zeitung sprach über beide Theman mit dem Partei-Vorsitzenden Carsten Entinger.

Die Gretchenfrage „wie halten wir‘s mit den Linken“ erschüttert die Bundes-SPD. Welche Haltung nimmt die SPD in Dorsten ein: Würden Sie, Herr Entinger, im neuen Stadtrat mit der Linken-Fraktion kooperieren, um Mehrheiten für die SPD zu bekommen?

Entinger: Ich habe immer gesagt, wir machen das an Inhalten fest. Wenn die SPD sich in einer Sachfrage entschieden hat, dann ändert es doch unsere Haltung nicht, ob die Linken so oder so abstimmen. Die CDU sollte sich mit Vorwürfen bedeckt halten: Wer mit einem Rechtsradikalen wie Schill Bündnisse eingeht, um ans Ruder zu kommen, der hat selbst als Erster ein Tabu gebrochen.

Darüber hinaus wird heftig diskutiert, ob Kurt Beck als Kanzlerkandidat nicht durch Frank-Walter Steinmeier ersetzt werden sollte.

Entinger: Die Diskussion gibt es intern bei uns auch. Allerdings schüttelt in Dorsten jeder Sozialdemokrat den Kopf darüber, wie wir es durch öffentlich ausgetragenen Streit schaffen, uns selbst zu schaden. Die SPD muss sich erst wieder finden, über die Kanzlerkandidatur wird erst später entschieden.

Nun hat es am Wochenende auch in Holsterhausen eine Kraftprobe gegeben, die personelle Konsequenzen hatte. Dabei hat sich ein Vorstand durchgesetzt, der sicher nicht als Carsten-Entinger-Fan-Club firmieren dürfte. Welche Auswirkungen wird das für den SPD-Stadtverband haben?

Entinger: Das möchte ich derzeit nicht kommentieren. Nach den Ereignissen vom Sonntag fehlen mir die Worte, ich muss das erst verarbeiten und intern erörtern.  

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