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„Five in Harmony“ lagen den Frauen zu Füßen

A-cappella-Konzert

SCHERMBECK „Five in Harmony“: Diese fünf sangesfreudigen Amateur-Stimmakrobaten werden den Freunden des Gesangs sicherlich noch häufiger begegnen. Am Samstag gab das Quintett ein Konzert in der Gaststätte Ramirez, bei dem sie den Frauen zu Füßen lagen.

von Von Helmut Scheffler

, 20.04.2010
„Five in Harmony“ lagen den Frauen zu Füßen

Beim Lied "Falling in love" verließ das A-cappella-Quintett "Five in harmony" die Bühne.

Man kannte das quirlige Quintett als „Kind“ des Drevenacker Männergesangvereins „Harmonie“ zwar schon von Auftritten im Bekanntenkreis und als Mitgestalter von Gemeinschaftskonzerten, aber am Samstagabend stellten Marcel Bönniger, Klaus Meyer, Wilhard Entrop, Albert Willich und Bernd Ulland eindrucksvoll unter Beweis, dass sie das Publikum auch mit einem abendfüllenden Programm unterhalten können. Sie boten mehr als 200 Zuhörern im ausverkauften Ramirez-Saal Vocalmusik vom Feinsten, rhetorisch perfekt eingeleitet vom Sänger Marcel Bönniger.

Ein Querschnitt durch die Musik der 1960er- und 1970er-Jahre stand im Mittelpunkt des zweieinhalbstündigen Konzertes, das Albert Willich, der Mann mit Disziplin und geputzten Schuhen, mit dem „Man from the moon“ eröffnete, bevor Klaus Meyer als „Mister emotion“ das Aufwachen am Morgen besang und die Sänger mit dem letzten Beatles-Song „Imagine“ den Traum von einer unproblematischen Welt gefühlvoll vortrugen. Bassist Bernd Ulland kam bei den Fans besonders gut an: Vier weibliche Anhängerinnen reckten aufgeregt Schilder in die Luft mit der Aufschrift: „Bernd, wir lieben dich“.

Mit „Barbara Ann“ und rockigen Melodien, bei denen das Quintett die Jacken abstreifte und mit Sonnenbrillen sein Outfit veränderte, heizten die Sänger die Stimmung im Saal mächtig an. Mit pechschwarzer Perücke wurde Bernd Ulland zum erheiternden Elvis-Verschnitt gestylt, der wenig später ein paar Damen beim „Can’t help falling in love“ buchstäblich vor den Füßen lag. Das Publikum juchzte vor Begeisterung.