Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Für Hervests Neue Mitte beginnt die Woche der Wahrheit

Zechengelände

HERVEST Nichts für Abergläubische: Ausgerechnet am 13. April beginnt die „Woche der Wahrheit“ für die Neue Mitte Hervest. Denn am Dienstag (13.4.) erfährt die Kommunalpolitik, ob das neue Einzelhandels-Konzept eher Segen oder Fluch für den Ortsteil ist.

von Von Klaus-Dieter Krause

, 07.04.2010

Am Dienstag (13.) wird Gutachter Michael Karutz der Kommunalpolitik Rede und Antwort darüber stehen, ob das neue Einzelhandels-Konzept, auf das sich die Stadt und der Investor geeinigt haben, eher Segen oder Fluch für den Ortsteil ist. Das ist aber erst der Aufgalopp zu einer Informations-Offensive. Denn bereits am 15. April wird die Tedo GmbH bei einer Pressekonferenz detailliert das Nutzungs-Konzept erläutern, dass sie im künftigen Kultur- und Freizeitbereich der historischen Mitte, also des denkmalgeschützten Gebäude-Ensembles rund um die Lohnhalle, vorgesehen hat.

Ralf Ehlert: „80 % der Räume sind so gut wie vergeben, für einen großen Teil davon gibt es bereits Vorverträge.“ Vor der endgültigen Vertrags-Unterzeichnung müssten die künftigen Pächter jedoch genau wissen, wann sie einziehen können und das ließe sich derzeit noch nicht exakt sagen. Unter dieser Crux leidet gegenwärtig noch die gesamte Vermarktung des alten Zechengeländes. Dennoch dürfte der Besuch des Bürgerforums recht aufschlussreich werden, denn dann kommen alle Fakten zu Handel, Gewerbe, Verkehr und Freizeitnutzung zur Sprache, die sich beim gegenwärtigen Planungsstand abzeichnen. Das Bürgerforum beginnt am Montag (19.4.) um 19 Uhr im Rathaus-Saal.

Am 20. April tritt danach der Planungsausschuss zu einer Sondersitzung zusammen. Anschließend wird man wissen, wohin die Reise gehen wird. Denn bekommt trotz der Bedenken der Harsewinkel-Kaufleute das neue Handelskonzept grünes Licht, dann biegt das Verfahren auf die Zielgerade ein. Was für den Investor bedeutet, dass er Verträge mit Einzelhandelsketten, Discountern und Fachmarkt-Betreibern besiegeln kann. Etwas länger wird es dauern, bis auch die Festplatz-Frage geklärt ist. Das Areal soll künftig im Nordosten des neuen Handelszentrums Raum für Zirkus-, Kirmes-, Freiluftkonzert- oder kommerzielle Veranstaltungen wie z.B. Flohmärkte bieten. Dazu, so ist sich die Stadt mit Investor Tempelmann einig, soll die Termingestaltung zwar unter privater Regie, aber in enger Abstimmung mit dem Rathaus erfolgen.