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Geborgen in Gemeinschaft

28.08.2007

Bottrop/Kirchhellen Der westfälische Präses Alfred Buß würdigte am Samstag die evangelischen Kirchen im Ruhrgebiet als "bergenden Raum", wo die Menschen stets Schutz und Hoffnung bei Problemen wie Arbeitslosigkeit und Armut finden würden.

"Ein Mensch braucht seine vier Wände, braucht Straßen, um sich zurecht zu finden, braucht eine bergende Umgebung", sagte Buß in seiner Festpredigt. Die Kirche kenne die Menschen und ihre Probleme aus der alltäglichen Seelsorge. Es sei Aufgabe der Kirche, "Probleme zu benennen und Klartext zu reden", betonte der westfälische Präses in einer anschließenden Podiumsdiskussion zur Zukunft des Ruhrgebiets.

In dem Zusammenhang wandte er sich gegen das für August 2008 geplante Kinderbildungsgesetz (KiBiz) in NRW. "Mir wird bei den Auswirkungen des Gesetzes Angst und Bange", sagte Buß. In seiner geplanten Form benachteilige "KiBiz" besonders die Kinder, die Frühbildung nötig hätten. Auf Grund fehlender finanzieller Mittel würden sie nicht oder weniger von ihnen in die Kindergärten geschickt, kritisierte der oberste Repräsentant der viertgrößten deutschen Landeskirche.

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