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Genan gibt Gummi im Gewerbepark

28.08.2007

Dorsten Der Neubau wächst fast schneller, als man gucken kann: Enorme Fortschritte hat in den letzten Tagen das Betriebsgebäude im Dorstener Teil des interkommunalen Industriegebiets Dorsten/Marl gemacht, in dem das dänische Unternehmen "Genan" sein drittes Werk zur Aufbereitung von Altreifen unterbringen will.

Verläuft alles programmgemäß, dann kann noch vor dem Jahreswechsel der Betrieb aufgenommen werden. Wie gestern berichtet, wird rechtzeitig auch die neue leistungsstarke RWE-Stromleitung das Genan-Werk mit der Umspannstation Hervest verbinden.

Das dänische Unternehmen ist Weltmarktführer beim Reifen-Recycling. Die Kapazität des neuen Dorstener Werkes, in dessen Produktionsanlage 42 Millionen Euro investiert werden, liegt bei 65 000 Tonnen. Das entspricht rund 10 % der jährlich in Deutschland anfallenden Altreifenmenge. Die zur Wiederverwertung gewonnenen Wertstoffe in Form von Gummipulver und Gummigranulat dienen zur Erzeugung neuer Produkte: Fallschutzunterlagen für Kinderspielplätze, Füllschichten für Fußballplätze mit Kunstrasen, Spezialasphalt usw.

Im neuen Genan-Werk sollen in der ersten Etappe 60 neue industrielle Arbeitsplätze entstehen. Dabei soll es nicht bleiben: Die Unternehmensleitung setzt auf Expansion und baut dabei auch auf die enge Zusammenarbeit mit der Chemieindustrie im benachbarten Marl.

So haben Genan und Degussa bereits eine besondere Gummimischung entwickelt, die zur Beimischung im Asphalt dient und für längere Haltbarkeit und geringere Lärmentwicklung sorgen soll. kdk

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