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Gordischer Knoten in Wulfen

DORSTEN „Pauschal-Vorwürfe sind sub-optimal!“ Unfair attackiert sah sich und seine Stadtplaner-Kollegen Frank Gläßner und wies daher Kritik von Michael Wronker entschieden zurück.

von Von Klaus-Dieter Krause

, 29.01.2008

Der Wulfener SPD-Ortsvereins-Vorsitzende hatte dem Stadtbaurat und seinem Team öffentlich „totales Versagen“ im Falle des Wulfener Marktes vorgeworfen. Gläßner reagierte darauf gestern im Planungsausschuss, indem er zunächst die schwierige Ausgangslage verdeutlichte. Denn der Stadt werde der Weg zu Lösungen für das Barkenberger Einkaufszentrum durch fehlende Zugriffsmöglichkeiten versperrt: „Ohne massive bauliche Änderungen wie einem Abriss des Gebäudes ist keine Besserung in Sicht. Dagegen sperrt sich jedoch der Eigentümer.“

Signale zur Verhandlungsbereitschaft

Zwar gäbe es in jüngster Zeit zumindest Signale zur Verhandlungsbereitschaft über einen Verkauf, dieser gestalte sich aber schon aus zwei Gründen schwierig: „Auf der Immobilie lasten Millionen-Ablöse-Ansprüche der Wohnungsbau-Förderanstalt. Und die Urheberrechte des Architekten könnten einen Abriss äußerst schwierig gestalten.“ So verstricke sich das Problem zu einem gordischen Knoten, den die Stadt nicht durchschlagen könne. Gläßner: „Was wir machen können, ist, den Standort so aufzuwerten, wie dies möglich ist.“

Neuer Edeka-Markt

Dazu gehöre die Absicht, einen neuen Edeka-Markt möglichst schnell zu platzieren. Auch die weiteren Pläne der Tempelmann-Gruppe werde man sorgfältig prüfen. Außerdem schwebt Gläßner langfristig vor, die „Banane“, also die spangenförmige Verkehrserschließung des Zentrums, durch eine bessere Lösung zu ersetzen.

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