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Gott mag Gospel und Fußball

Großes Konzert in der St. Ursula-Realschule / Marcelo Bordon spricht über seinen Glauben

19.05.2007

Mit diesen Worten eröffnete Jens Vogel, Leiter der freien Christengemeinde, am Himmelfahrtstag das vierte Gospel-Pop-Event in der St. Ursula-Realschule in Dorsten. Den Anfang machte das «African Gospel Project». Die neun in Deutschland lebenden Afrikaner stimmten das Publikum mit Trommel, Glockenspiel und traditionellem Gospel á la «Kumbaya my Lord» auf den Abend ein. Und dann kam der Moment, auf den nicht nur viele Gospel- sondern auch Fußballfreunde gewartet hatten: Marcelo Bordon, Kapitän von FC Schalke 04 und gläubiger Christ, sprach über seinen tiefen Glauben, Gott und die Welt. Mit Jugendfreund Ronaldo und Bibel im Gepäck stellte er sich den Fragen von Jens Vogel. «Mein Deutsch ist nicht so gut, aber für Gott machen wir alles», witzelte Bordon, bevor er über die Kraft und auch die Zweifel seines Glaubens sprach. «Mit 16 Jahren war ich bereits Fußballprofi, aber ich hatte ein Problem: 'Wo ist Gott?' Eine Kernspintomographie ergab, dass ich operiert werden musste.» Die Zuschauer sahen einen nachdenklichen Mann auf der Bühne, der diesen Abend einmal kein Fußballstar war, sondern anwesend war, um über Gott zu sprechen. «Dann kam das Angebot von Saõ Paulo, dem besten Verein in Brasilien. Ich dachte nur: 'Gott, ich kenne dich nicht so richtig, aber ich will gesund werden, in Saõ Paulo spielen, Profi werden und in der Nationalmannschaft spielen.» Nicht die notwendige Operation habe ihn schließlich gesund gemacht, sondern die Kraft Gottes. «Alles, was ich bin, die Luft, die ich atme, kommt von Gott.» Bordon zeigte sich dem Publikum bescheiden und tiefgläubig. Rückschläge im Leben bewältige er im Vertrauen auf Jesus und Gott. «Wenn du Jesus im Herzen hast, bist du stabil. Wir haben immer ein kleines Licht im Dunkeln und das ist Jesus.» Jesus ist für ihn «Power und Kraft, der Weg, die Wahrheit und das Leben.» Und was ist Fußball für Bordon? «Fußball ist eine Strategie von Gott, der Plan, den er für mich gemacht hat.» Abgerundet wurde der unterhaltsame Abend schließlich von David Thomas, seinem Chor von etwa 80 Stimmen und Profimusikern der Band «Highpraise». Bei Songs wie «Chose the Day», «The Star» und «Emotions» blieb kein Zuschauer mehr ruhig auf seinem Platz sitzen. David Thomas erklärte dem Publikum: «I'm a friend of god.» Passender hätte man diesen Abend nicht beschreiben können. kim

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