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Ideenschmiede will viele gute Pläne prüfen

22.10.2007

Wulfen In einer Schmiede wird gehämmert. Dass gestern eine Barkenberger Ideenschmiede von heftigen Schlägen erschüttert wurde, hatte jedoch einen anderen Grund: Die Abrissbagger in der Dimker Allee sind dem Stadtteilbüro, in dem sich auf Einladung von Joachim Thiehoff Vertreter von örtlichen Vereinen und Einrichtungen trafen, so nahe gerückt wie noch nie zuvor.

Das hat direkt mit dem Sinn des Treffens zu tun. Denn wenn die Baumaschinen im Frühjahr 2008 abziehen und eine große Brache im Wohnraum-Zentrum Barkenbergs zurücklassen, wollen Stadt und LEG das Gelände gern sofort nutzen.

Zeitlich befristet

"Zunächst wird Rasen eingesät, weil eine neue Bebauung, wie immer sie aussehen wird, frühestens in drei bis fünf Jahren erfolgt", erklärte Joachim Thiehoff, "in der Zwischenzeit ist auf diesen innerstädtischen Brachflächen vieles denkbar. Kultur, Sport, Freizeit, Kunst - nichts ist festgelegt, alles ist offen, was mit Unterstützung der Bürger realisierbar wäre."

Es können durchaus auch mehrere Projekte nebeneinander laufen oder sich zeitlich befristet ablösen. Denn flexibel und limitiert muss alles sein, was dort in den nächsten Jahren temporäre Blüten treibt: "Wir dürfen nur keine dauerhaften Eingriffe vornehmen, also beispielsweise keine Bäume pflanzen."

Breites Spektrum

Ungewöhnliche Pflanzungen, die im Herbst geerntet werden, sind dagegen vorstellbar. Gemeinsam mit der Bio-Station und Landwirten denkt man im Stadtteilbüro schon über geeignete Pflanzen nach, aber auch eine Art Streichelzoo sei möglich. Gut passen würde auch ein Kunstprojekt, etwa eine Skulptur, die aus Baustoffen und Teilen der Ruinen gefertigt ist. So soll in diesem Jahr bereits die St.-Barbara-Krippenlandschaft entstehen.

Daneben ist Platz für vieles andere. Freiluft-Theater wäre ebenso willkommen wie Musikveranstaltungen, an denen bereits Aussiedler Interesse zeigten. Fußball-Aktionen sind genauso denkbar wie eine Boule-Bahn. Die Vertreter der Gruppen, Vereine und Einrichtungen wollen nun weiter an Ideen schmieden. Thiehoff: "Dazu sind aber auch alle Zeitungsleser eingeladen - Hauptsache, ihr Vorschlag ist realisierbar." kdk

Anregungen sind willkommen:

Tel. 02369/204810 oder als Email

stadtteilbuero.wulfen@t-online.de

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