Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Inhaber sieht seinen Lebensmittelladen gefährdet

Supermarkt in Gahlen

GAHLEN Die Pläne der Gemeinde Schermbeck, einen Supermarkt oder Vollsortimenter anzusiedeln, stoßen bei Björn Schult auf Unverständnis: „Unser Geschäft reicht für die Grundversorgung der Gahlener Bürger aus.“

von Von Berthold Fehmer

, 12.04.2010
Inhaber sieht seinen Lebensmittelladen gefährdet

"Unser Geschäft reicht für die Grundversorgung der Gahlener Bevölkerung aus", sagt Björn Schult von der Bäckerei und Lebensmittelladen Schult.

Schult und seine Eltern betreiben seit 13 Jahren die Bäckerei und den Lebensmittelladen Schult an der Kirchstraße. „Bei uns gibt es alles, was man braucht, vom Brötchen über Putzmittel, Getränke, Obst und Gemüse bis hin zur Wurst der Metzgerei Bellendorf.“ Auf etwa 80 Quadratmetern Verkaufsfläche arbeiten zwei feste Angestellte sowie drei Aushilfen. Dass nun wenige Meter weiter ein Supermarkt oder Geschäft mit Vollsortiment mit bis zu 800 Quadratmetern Verkaufsfläche angesiedelt werden soll, würde für den kleinen Laden wohl das Aus bedeuten. Schult: „Dann kann man das hier vergessen.“

Schon jetzt sei das Geschäft in den Wintermonaten „eher schlapp“, sagt der 28-Jährige, während in den Sommermonaten von den naheliegenden Camping-Plätzen zusätzliche Kunden das Geschäft einträglicher machten. Ärgern kann sich Schult auch darüber, dass ein neuer Supermarkt sicherlich ausreichend Parkplätze genehmigt bekommen würde, während die von ihm beantragten Parkbuchten vor der Bäckerei keine Antwort seitens der Schermbecker Verwaltung ausgelöst hätten.

Nun sei von der Politik sogar noch ein Parkverbot auf der Kirchstraße und damit vor seinem Laden ausgesprochen worden – einige seiner Kunden hätten sogar schon die ersten Knöllchen erhalten.Zwei Lebensmittelgeschäfte seien in Gahlen sicherlich nicht überlebensfähig, sagt Schult. „Der Markt wird es entscheiden – und der kleine bleibt dabei auf der Strecke.