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Israel-Partnerschaft auf der Kippe

DORSTEN Nachdenklich kehrten Bürgermeister Lütkenhorst und Ludwig Küpers von ihrer Israel-Kurzreise zurück. „Wir werden darüber nachdenken müssen, in welchem Rahmen unsere Partnerschaft mit Hod Hasharon noch Sinn macht.“

von Von Anke Klapsing-Reich

, 12.03.2008

Am vergangenen Samstag war die Dorstener-Mini-Delegation ins Heilige Land geflogen, um an einem Partnerstädte-Kongress in Jerusalem teilzunehmen. „Anlässlich des 60. Jahrestages der Staatsgründung und des 70. Geburtstages des dortigen Städteverbandes waren quer durch Deutschland und Europa Vertreter aller Städte, die mit israelischen und palästinensischen Städten in Verbindung stehen, ins Kongresszentrum eingeladen“, wertet Lütkenhorst die Teilnahme an dieser Veranstaltung als einen wichtigen Akt der Solidarität mit Israel.

Vorträge und Workshops, Austausch und Meetings standen auf dem Kongress-Programm. Verwundert war das Dorsten-Duo, dass Hod-Hasharon nicht auf der Teilnehmerliste des Kongresses zu finden war.

Bürgermeister hatte "keine Zeit"

Irritiert waren die beiden dann, als sie in ihrem Hotel in Tel Aviv eine Nachricht vom Monate zuvor informierten Kontaktmann Almog Burstein vorfanden, dass Hai Adiv, Bürgermeister von Hod Hasharon, weder Zeit habe, den Besuch aus Dorsten zu empfangen, noch eine Notwendigkeit zum Gespräch sehe. So mussten die Dorstener ohne ein „Partner-Treffen“ nach Hause zurückkehren.

Vor einer offiziellen Beendung der Partnerschaft, scheut Lütkenhorst noch zurück. „Ich werde aber auch keine große Initiative entwickeln, sie zu beleben“, konstatiert er.

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