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Jüdischer Humor in Tora und Talmud

20.08.2007

Dorsten Humor nimmt, so wissen viele, im Judentum eine wichtige Rolle ein. Er ist nicht nur ein sprachliches Stilmittel der Toratexte, sondern auch als pädagogisches Konzept bekannt. Historisch gesehen, diente er oft als ein Mittel der Angegriffenen, um mit Antisemitismus, Verfolgung, Zensur und ausweglos erscheinenden Situationen umzugehen.

Der Vortrag "Der Rebbe lacht - Jüdischer Humor in Tora und Talmud" am Donnerstag (23.) um 19.30 Uhr im Jüdischen Museum Westfalen beschäftigt sich mit Witzigem in der jüdischen Tradition, angefangen von der Schrift bis hin zur jüdischen Gegenwart; er greift aber auch die weit verbreiteten Klischeevorstellungen jüdischer Witzigkeit auf und fragt nach deren Ursachen. Julien-Chaim Soussan (Foto), geboren 1968, ist einer der jüngsten amtierenden Rabbiner in Deutschland. Er wuchs als Sohn eines marokkanisch-sephardischen Rabbiners und einer deutsch-jüdischen Mutter in Freiburg auf. Er studierte Judaistik an der Hochschule für Jüdische Studien in Heidelberg und arbeitete viele Jahre als Religionslehrer in Stuttgart. Seine Ausbildung zum Rabbiner absolvierte er in Jerusalem. Seit vier Jahren ist er orthodoxer Rabbiner der jüdischen Einheits-Gemeinde von Düsseldorf, der mit 7400 Mitgliedern drittgrößten Jüdischen Gemeinde in Deutschland. Im Februar hielt er die Festansprache zur Eröffnung der neuen Synagoge in Gelsenkirchen.

Gebühr: Mitglieder 4 Euro, Nichtmitglieder 5 Euro.

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