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Kandidaten kritisieren Desinteresse der Politiker

Wahl zum Seniorenbeirat

SCHERMBECK In der Ratssitzung am Dienstag (20.) sollen die Mitglieder des Seniorenbeirates benannt werden. 26 Mitglieder aus den Reihen der Bürgerschaft haben ihre Bereitschaft zur Wahl gegenüber der Verwaltung schriftlich erklärt.

von Von Helmut Scheffler

, 18.04.2010

Da für die Ortsteile Damm, Dämmerwald und Weselerwald nur ein Bewerber vorliegt, stehen drei Bewerber bereits für die Wahlliste fest. Die Kandidaten für weitere fünf stimmberechtigte Vertreter sowie die Stellvertreter für die acht stimmberechtigten Vertreter sollen von den Fraktionen bestimmt werden.   Enttäuschung machte sich Freitagabend während einer vorbereitenden Versammlung im Hotel „Zur Linde“ breit. Außer Klaus Roth beteiligte sich kein Ratsmitglied an der Versammlung. „Wie wollen die denn am Dienstag wissen, wen sie überhaupt wählen?“ monierte ein Versammlungsteilnehmer. Noch weitere Details wurden von der Versammlung kritisiert. Die Einladung zur Gemeinderatssitzung sei viel zu spät ins Internet gestellt worden. Außerdem fehlten zum Tagesordnungspunkt 13 die Anlagen, sodass niemand kontrollieren könne, ob er auch auf der Liste stehe. „Da steckt System hinter“, äußerte ein Teilnehmer und fand zustimmendes Nicken. „Da soll man sich nicht wundern“, so Axel Wolters, „wenn immer weniger Menschen zu einer Wahl gehen.“

Da sich weder Politiker noch Verwaltungsvertreter für die Vorstellung der Kandidaten interessierten, wurde Klaus Roth beauftragt, eine von der Versammlung erstellte Vorschlagsliste am Dienstag zur Abstimmung einzureichen. Die Versammlung benannte für ihre Vorschlagsliste folgende acht stimmberechtigten Mitglieder und (in Klammern) deren Vertreter. Altschermbeck: Axel Wolters (Barbara Hamann); Bricht: Karin Schwarten (Winfried Hardt);

  • Dämmerwald: Gerhard Hasse (Kurt Gerwien); Damm: Brigitte Scheffler (Dirk de Groede);
  • Gahlen: Gerhard Becks (Hedwig Wolters);
  • Overbeck: Johannes Ruloff (Heinz Raabe);
  • Schermbeck: Dieter Rietz (Bernd Pieniak).
  • Weselerwald: Hannelore Ulrich (Monika Becker).

Bei allem Frust über das Wahlverfahren und das Desinteresse der Politiker wurde die Lust an der Arbeit aber doch deutlich. Ein Thema wurde schon anvisiert: der Verbleib des Hallenbades.