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Keine Angst vor dem Feuer

30.08.2007

Schermbeck "Unsere Reise ist davon nicht betroffen", beruhigte Reiseveranstalter Anestis Ossipidis die 40 Teilnehmer einer ökumenischen Fahrt nach Griechenland. Die Brandkatastrophe bleibt für die Schermbecker wohl ohne Auswirkungen.

Seinen Bericht über die geplante Fahrtroute durch den Nordosten des Landes in der Zeit vom 31. März bis 11. April leitete Ossipidis im Jugendheim an der Kempkesstege mit einer Beschreibung der aktuellen Lage ein, die er einige Tage vorher selbst in Griechenland wahrnehmen konnte.

Allein am vergangenen Freitag seien in den griechischen Medien 180 Brände in einem Umkreis von 20 bis 30 Kilometern gemeldet worden. Auffallend sei, dass die Brände nur im Süden registriert würden, wo die Grundstückspreise extrem viel höher seien als im Norden.

In diesen von den Bränden bislang verschonten Norden führt die Reise der 49 Schermbecker. Die Reise ist als Fortsetzung der ökumenischen Fahrt des Jahres 2002 geplant. Damals begaben sich die Schermbecker in der Türkei auf die Spuren des Apostels Paulus. In Griechenland folgen sie seinen Spuren von Kavala im Nordosten Griechenlands aus über Thessaloniki und Korinth nach Athen. Unterwegs lernen die Teilnehmer Glaubensstätten der orthodoxen Kirche ebenso kennen wie die des griechischen Christentums. Ossipidis stellte anhand von Fotos die Stätte in Kavala vor, wo Paulus die ersten Christen taufte. Unterwegs lernen die Schermbecker die Klöster am Berg Athos und in Meteora kennen.

Zur Vorbereitung auf die Fahrt findet ein weiteres Treffen im Jugendheim an der Kempkesstege statt. Dabei wird Pfarrer Wolf-Dietrich Rienäcker einen Vortrag über den heiligen Paulus halten. Im November wird das Ikonenmuseum in Recklinghausen besichtigt. H.Sch.

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