Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Kinderpotenziale richtig beobachten und dokumentieren

27.08.2007

Gahlen Bei ihrer ersten gemeinsamen Fortbildungsveranstaltung befassten sich die Erzieherinnen der beiden Kindergärten der Evangelischen Kirchengemeinde Gahlen unter Leitung der Essener Referentin Evelyn Mennenöh mit dem Thema "Bildung von Kindern im Kindergarten".

Hintergrund für die Fortbildung ist die Bildungsvereinbarung des Landes Nordrhein-Westfalen, wonach großer Wert auf die beobachtende Wahrnehmung des Kindes gelegt wird. Die individuelle Vielfalt seiner Handlungen, Vorstellungen, Ideen, Werke, Problemlösungen soll dokumentiert werden. Allerdings fehlt vielen Beobachtungsbögen die Qualität, möglichst umfassend die eigentliche Bildungsleistung des Kindes zu beschreiben.

Viele Anregungen

Die zweitägige Gahlener Veranstaltung hat eine Vielzahl von Anregungen vermittelt, wie eine präzise Beobachtung der Kinder erfolgen kann. Anhand von Filmsequenzen aus zwei Kindertagesstätten wurde der Blick für die bewusstere Wahrnehmung von Kindern geschärft.

Gemeinsam wurden Beobachtungen an Kindern analysiert und auf Auswertungsbögen vermerkt. Beobachtung und Dokumentation dienen zur systematischen Erforschung der individuellen und sozialen Ressourcen, die den Kindern für Aufgabenstellungen zur Verfügung stehen. Professionell vorgenommene Dokumentationen dienen den Erziehern, ihre Arbeit zu überdenken und um daraus neue Vorschläge zu entwickeln. Schließlich dienen die Dokumentationen als Basis für solche Informationen, die für den Übergang in die Schule benötigt werden.

Reichlich Mehrarbeit

In beiden Kindergärten soll nach Mitteilung der Leiterinnen Annette Mariß (Widemweg) und Gabriele Blume (Hardt) auf der Basis der Fortbildungsveranstaltung nun Schritt für Schritt mit der Dokumentation von Beobachtungen begonnen werden, um den Eltern noch kompetenter als bislang Auskünfte über individuelle Fähigkeiten und Fertigkeiten ihrer Kinder liefern zu können. Dass dabei auf die Erzieherinnen reichlich Mehrarbeit zukommt, wurde nur am Rande erörtert. H.Sch.

Lesen Sie jetzt