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Klage zeigt Wirkung

Kirchhellen Der Bebauungsplan für den Interkommunalen Gewerbepark Flugplatz Schwarze Heide wurde am 22. Juni außer Vollzug gesetzt. Nun hat ihn die Bezirksvertretung aufgehoben und einen neuen Aufstellungsbeschluss verabschiedet.

22.08.2007

Hintergrund waren die Beschwerden von Anliegern gegen Lärmemissionen. Das Oberlandesgericht gab ihnen Recht und bemängelte in einem Urteil, dass die Anlieger großen Belästigungen ausgesetzt seien, ohne dass auf ihre rechtlich geschützte Position Rücksicht genommen worden wäre.

Das Gericht beanstandete vor allem, dass die Erschließung der Sondergebiete unmittelbar an die Grundstücke der Antragsteller grenzt und dass Teile der Grundstücke für die Erweiterung der Verkehrsflächen an der Dinslakener Straße und zur Errichtung einer Lärmschutzwand in Anspruch genommen werden.

Das Gericht machte überdeutlich, dass "bei der Festsetzung öffentlicher Verkehrsflächen eine größtmögliche Schonung privater Flächen" anzustreben sei.

Neue Straße

Der von der Bezirksvertretung geänderte Bebauungsplan sieht wie folgt aus: Die Anbindung des Gewerbeparks an die Dinslakener Straße erfolgt über eine neue Straße, die etwa 650 m westlich der Flugplatzstraße über das Gelände der ehemaligen, inzwischen abgerissenen Hofanlage Janinhoff führt. Die Flugplatzstraße soll künftig nur noch als Zufahrt zu der dort vorhandenen Hofanlage und als Fuß- und Radwanderwegverbindung zum Flugplatz genutzt werden. Die innere Erschließung des Gebietes erfolgt von der Dinslakener Straße über ein Straßenraster, das sich zum Teil auf die zwischen dem Neubau der Firma Extra und den Flugplatzgebäuden liegende Wegeverbindung stützt. Die Erschließungsstraßen müssen neu gebaut werden. Südlich von Extra und an beiden Seiten der Flugplatzstraßen sollen zweckbestimmte Sondergebiete ausgewiesen werden. Die einzelnen Bauflächen werden in Grünflächen eingebettet.

Weitere Grünflächen schmiegen sich im Osten und Süden an die Sondergebiete. Auf diesen Flächen wird es Ausgleichsmaßnahmen geben. Gräben und Rückhaltebecken zur Ableitung des Regenwassers sind ebenfalls geplant. Darüber hinaus sollen die Flächen auch der Naherholung dienen und so den Flugplatz als Freizeitziel erhalten. dzi

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