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Konzept mit Zündstoff

Dorsten-Hardt Längst überfällig ist der Ausbau der Klosterstraße zwischen der Hafen- und der Storchsbaumstraße inklusive des Georgsplatzes.

24.10.2007

Dem Ausbauentwurf für die Baumaßnahme, die frühestens 2010 angegangen wird, stimmte jetzt der Planungsausschuss zu. Allerdings verbirgt sich in dem Konzept reichlich Zündstoff: An den Gesamtbaukosten von mehr als 1,6 Millionen Euro sollen auch die Anlieger mit fast 580 000 Euro beteiligt werden. Derzeit sieht der Kostenkatalog vor, dass die Anlieger der Klosterstraße rund 492 500 Euro aufbringen müssen, die Anlieger des Georgplatzes ca. 85 500 Euro. "Nicht zuletzt deshalb müssen die Betroffenen möglichst frühzeitig informiert werden", forderte Martin Hagemann (SPD) eine Bürgerversammlung, die von der Stadt auch zugesagt hwurde.

Lange ein Dorn im Auge

Generell ist den Verantwortlichen im Rathaus der Zustand des 400 Meter langen Straßenzuges zwischen dem Kreisverkehr Hafenstraße und der Storchsbaumstraße sowie der Verkehrsfläche Georgsplatz zwischen Klosterstraße und Overbergstraße schon lange ein Dorn im Auge. Stadtbaurat Frank Gläßner: "Die Gesamtsituation ist wegen erheblicher gestalterischer und verkehrstechnischer Mängel unbefriedigend."

Moniert werden die fehlende Begrünung und die mangelhafte Gliederung der Verkehrsflächen, die überbreite Fahrbahn, zu schmale Seitenbereiche sowie unübersichtliche Radwegeführung und Fußgängerquerungen.

Sicherheit erhöhen

Die neue Gestaltung soll vor allem die Sicherheit "schwächerer Verkehrsteilnehmer" wie der Kinder, Senioren und behinderten Menschen erhöhen. Dazu sind Mittelinseln, Torsituationen, beidseitige Baumreihen und geschwindigkeitsdämpfende Versätze vorgesehen. kdk

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