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"Lachen macht glücklich!"

02.10.2007

Dorsten "Ich möchte heute mit Ihnen ins Lachen kommen, wir beginnen mit dem östlichen Begrüßungslachen." So eröffnete jetzt Veronika Spogis, Lach-Yoga-Trainerin, ihren Vortrag. Mit aneinander gelegten Händen und einem freundlichen Lachen auf den Lippen sagen sich fremde Menschen im Raum 106 der VHS "Hallo!" - im Alltag ein eher seltener Anblick, für praktizierende Lach-Yogis nicht mehr als eine Aufwärmübung.

Dass Lachen gesund ist, schon absichtlich hochgezogene Mundwinkel etwas für die gute Laune tun und Klinik-Clowns beachtliche Erfolge bei Kranken erzielen, ist allgemein bekannt. Trotzdem war das Gelächter vor allem in der Vergangenheit oft negativ behaftet. Den alten Philosophen galten Vernunft und Ernst weit mehr als albernes Herumkichern, Jesus war nicht zu Scherzen aufgelegt und lautes Frauen-Lachen nannte man gar als ein Symptom von Wahnsinn und Hysterie.

Erleuchtung

In den 1960ern entwickelte sich die Wissenschaft des Lachens, die Gelotologie, und hat seitdem Erstaunliches herausgefunden. Fröhliches Lachen wirkt positiv auf den gesamten Körper, ist eine Art "Fitness für Herzinfarktpatienten" und kann z.B. auch die Schmerzempfindlichkeit senken. Als "Ausstieg aus der Selbstkontrolle" löst es Denkblockaden und bringt Gelassenheit und Entspannung. Vor zwölf Jahren entwickelte dann der indische Dr. Madan Kataria das Lach-Yoga. Im Buddhismus wird Lachen als Erleuchtung begriffen und ist inzwischen in vielen Schulen morgendliches Ritual, um die Konzentration zu wecken.

Auf Kommando

"Stellen Sie sich vor, Sie schnüffelten gerade Lachgas aus diesem Schlauch" - Spogis führt ihre Hand mit dem fiktiven Gasschlauch zur Nase - "und es wirkte sofort!" Das Gelächter bricht auf Kommando los, erst künstlich, dann kommt das erste echte Gibbeln aus der Ecke, der Nachbar prustet plötzlich los, rundherum fröhliche Grimassen. Hier liegt das Geheimnis des Lach-Yoga: Vortäuschen, bis das natürliche Lachen von selbst kommt.

Gerade heutzutage scheinen wir das Lachen bitter nötig zu haben. Es baut Stresshormone und Ängste ab und fördert Offenheit, Kreativität und Erfolg. Und nicht zuletzt erkannte Dr. Kataria: "Wir lachen nicht, weil wir glücklich sind - wir sind glücklich, weil wir lachen." kab

Kontakt Veronika Spogis: www.lachtrainerin.de oder Tel. 0251-4191587

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