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Media-Markt bekommt Konturen

Dorsten Immer deutlichere Konturen nimmt der Neubau des "Media-Marktes" südlich des Busbahnhofs an. Stimmt der Planungsausschuss am 23. Oktober dem Standort- und Bebauungskonzept zu, dann ist die Vorentscheidung gefallen.

15.10.2007

Statt ans Lippetor zu gehen will der Elektronik-Konzern seine Dorstener Niederlassung unbedingt zwischen Bahnhof und Bovenhorst platzieren. "Weitere Alternativ-Standorte sind aufgrund der kleinteiligen, intensiv genutzten Grundriss-Strukturen in der Innenstadt nicht erkennbar", hat Stadtbaurat Frank Gläßner dies akzeptiert.

Gutachten nötig

Um auch umwelttechnisch auf der sicheren Seite zu sein, muss der Investor teure Lärm- und Verkehrsgutachten in Auftrag geben. Dazu verlangt Media-Markt die Planungssicherheit, die eine grundsätzliche Zustimmung des Ausschusses bringen würde. "Dadurch wird nicht die Notwendigkeit berührt, Details noch auszuhandeln", versichert Gläßner, dass Dinge wie die Aufgliederung der Parkplätze, Baumpflanzungen, Höhe und Anzahl der Werbemasten etc. noch nicht endgültig festgelegt sind. Dafür haben sich Stadt und Konzern auf Kerndaten geeinigt. Die Grundstücksgröße soll 9 535 Quadratmeter betragen, der Elektronikfachmarkt selbst eine Fläche von 4297 qm ausweisen. Das rechteckige Gebäude soll längs der Gleisanlagen entstehen. Nach Westen vorgelagert würde der Parkplatz mit 170 Stellplätzen. Die Zufahrt wäre sowohl vom Busbahnhof wie von der Bovenhorst möglich.

Parkplatz verlagert

Die bisherige öffentliche Park & Ride-Anlage mit dann 185 Stellplätzen soll verlagert werden: Ihr neuer Platz wäre dann südlich von McDonald's und westlich des Media-Markt-Areals. Ein Lärmschutzwall soll die Wohnbebauung der Bovenhorst abschirmen. Die Grünanlage mit Baumbestand an der Ecke Gladbecker Straße/Bovenhorst bleibt nach diesem Plan unangetastet erhalten.

Einen deftigen Dämpfer erhalten aber die Pläne der Lippetor-Investoren. Dazu die Gläßner-Vorlage: "Konsequenz der Media-Markt-Ansiedlung und ihrer Verkaufsflächen-Erweiterung ist ein verringerter quantitativer und qualitativer Spielraum für die Neukonzeption des Lippetor-Centers." kdk

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