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Mehr Ton und Kies aus Schermbeck

24.08.2007

Schermbeck Oberflächennahe Bodenschätze können auch mittelfristig weiter abgebaut werden. Gleich drei Abgrabungsprojekten gab der gemeindliche Planungs- und Umweltausschuss am Donnerstag grünes Licht.

Eine 34 Hektar große Abgrabungsfläche auf dem Gebiet der Gemeinde Hünxe betrifft auch die Schermbecker Gemeindestraße Waldaustraße im Bereich zwischen der Hünxer Straße und der privaten Deponiezufahrt. Die Verwaltung wurde einstimmig beauftragt, dass bei einem folgenden konkreten Abgrabungsantrag ein Sondernutzungsvertrag hinsichtlich der Nutzung der Waldaustraße zu prüfen ist.

Die 51. Änderung des aus dem Jahre 1999 stammenden Regionalplanes für den Regierungsbezirk Düsseldorf betrifft nicht die zwei Ton-Flächen in Overbeck, zwei Ton-Flächen in Gahlen und eine Fläche für Kies und Sand in der Uefter Mark. Diese Abgrabungsbereiche bleiben weiterhin bestehen. Um jedoch künftige Abgrabungen zu lenken, sollen nun weitere Sondierungsbereiche ausgewiesen werden.

Gegen den Antrag der Firma Manfred Boer KG aus Münster und des Regionalverbandes Ruhr (RVR) auf Erweiterung der Abgrabung in Altschermbeck haben die Mitglieder des Planungs- und Umweltausschusses einstimmig keine Bedenken erhoben. Die Firma möchte ihre Abgrabung am Rhader Weg erweitern, sodass eine 14,1 Hektar große Gesamtabgrabungsfläche entsteht. H.Sch.

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