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Mordspaß bei spannenden Kriminalfällen

28.10.2007

Dorsten "Bibliotheken sind mordsspannend" - unter diesem Motto fand am Freitag die diesjährige Nacht der Bibliotheken statt, an der sich in ganz NRW mehr als 200 Bibliotheken beteiligten. Die Stadtbibliothek Dorsten hatte ein umfangreiches Nachmittags- und Abendprogramm auf die Beine gestellt, bei dem kleine und große Krimifans gleichermaßen auf ihre Kosten kamen.

Los ging es um 15 Uhr mit einer Mitmach-Lesung rund um " Die drei??? Kids", bei dem Ulf Blanck, einer der Autoren der Krimi-Reihe, alle jungen Zuhörer ab acht Jahren zu einem spannenden Mitmach-Detektivabenteuer einlud. Zwischendurch stellte sich der Autor bereitwillig den aufgeweckten Fragen der Nachwuchsdetektive, die jedes Detail ihrer Lieblingskrimis zu kennen schienen.

Spurensuche

Ab 17 Uhr konnten die Kleinen dann ihre ermittlerischen Fähigkeiten bei der Aufklärung des " geheimnisvollen Schmuckdiebstahl auf Schloss Lohenstein" beweisen. Die Spurensuche führte die kleinen Detektive quer durch die bereits erdunkelte Stadtbibliothek. Die Taschenlampe war deshalb ein unverzichtbare Bestandteil der Detektivausrüstung. Brigitt Hülske, einer der Organisatorinen des Programm, betonte: "Unsere jungen Mitarbeiter haben sich besonders viel Mühe bei der Vorbereitung dieses Quiz? gegeben. Deshalb sind wir erfreut, dass es bei allen so gut angekommen ist."

Nach der Lösung des Falls bekam dann jedes Kind seinen persönlichen Detektivausweis ausgestellt; der Stolz war den kleinen Ermittlern deutlich anzusehen.

Forschung

Um 20 Uhr begann dann, mit der Vorlesung von Stephan Harbort, das Programm für die älteren und hartgesottenen Krimifans. Der renommierte Serienmord-Experte las aus seinen aktuellen Büchern "Das Serienmörder-Prinzip" und "Ein unfassbares Verbrechen - Der Fall Minka F." und sprach anschließend über seine jahrelangen Forschungsergebnisse, in denen er sich der Entschlüsselung des Phänomens Serienmord gewidmet hatte.

Erkenntnisse

Um seine Theorien zu belegen, spielte er einige Tonbandaufnahmen von Gesprächen mit verurteilten Serienmördern ab, die er während seiner Forschungszeit aufgezeichnet hatte. Die Erkenntnisse Stephan Harbort lösten großes Erstaunen beim Publikum aus und der Autor beantwortete im Anschluss geduldig alle Fragen zu diesem komplizierten Thema. Nach Abschluss der informativen Lesung fand man sich dann noch in kleiner Runde in der Stadtbibliothek zusammen und gegen 23 Uhr wurden dann die letzten Lichter der mordsspannenden Nacht in der Stadtbibliothek ge- löscht. Flo

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