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Naschen erlaubt!

WULFEN/DEUTEN Mit einem verschmitzten Grinsen schleicht sich Johannes Schulte-Spechtel an das Backblech und stibitzt die noch nicht verzierten Nussecken. Backaktion der Landfrauen, die zum Nachahmen animiert.

14.12.2007
Naschen erlaubt!

<p>"Streich-Einheit" für die Nussecke. Dziabel</p>

Kein Wunder, denn der Duft, der aus der Küche von Gisela Schulte-Spechtel dringt, ist einfach zu verlockend. Die Landfrau macht leckeres Gebäck und raffinierten Nachtisch.

Zutaten anrichten

Zunächst ist der Mürbeteig für die Nussecken an der Reihe. Auf der Arbeitsplatte richtet Gisela Schulte-Spechtel die Zutaten an. "Man muss darauf achten, dass die Butter wirklich kalt ist, damit der Mürbeteig gelingt", verrät sie, während sie die Zutaten mit geübten Griffen zu einem Teig knetet.

"Man kann Aprikosen- oder Orangenmarmelade zum Bestreichen nehmen. Mit den Orangen werden die Nussecken etwas herber", weiß die Landfrau. Schnell noch die gehackten Nüsse auf die Oberfläche und ab damit in den Ofen. Während das Gebäck die Sauna genießt, macht sich Gisela Schulte-Spechtel an die Zubereitung der "Äpfeln in Calvados". "Ich habe mich extra für Rezepte entschieden, die einfach sind und trotzdem was hermachen." Die Gelantine für das Desserts hat sie vorsorglich in Apfelsaft aufgelöst und stellt ihn nun in den Kühlschrank. "Man muss mit dem Schneebesen kleine Schlieren ziehen können, dann ist die Gelantine zum Verarbeiten perfekt."

Sahnehäubchen

Danach kommen die Äpfel in Calvados in Glasschälchen, die Gisela Schulte-Spechtel mit einem Sahnehäubchen verziert. "Das Auge isst schließlich mit", so die Landfrau. Doch ob mit Granierung oder ohne: Die Äpfel sind einfach traumhaft.

Inzwischen sind die Nussecken fertig gebacken und Gisela Schulte-Spechtel schneidet sie in kleine Dreiecke. Die Schokolade zum Bestreichen hatte sie bereits vorher in einem Wasserbad erhitzt und schon geht es ans Verzieren. Besonders Freunde der süßen Masse dürften dabei ihre helle Freude haben, denn es bleibt natürlich nicht aus, dass hin und wieder ein wenig Schokolade an den Finger herunterläuft. "Das Naschen zwischendurch gehört doch einfach zum Backen dazu", meint Gisela Schulte-Spechtel vergnügt zwinkernd. dzi

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