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Neues Asphaltwerk bringt 36 Arbeitsplätze

Im Indupark Dorsten/Marl

DORSTEN/MARL Nach der ReFat-Grundsteinlegung in der Vorwoche bereitet nun mit der Deutschen Asphalt GmbH ein weiteres Unternehmen seine Betriebseröffnung im Indu-Park Dorsten/Marl vor. Dabei entstehen 36 Arbeitsplätze.

von Von Klaus-Dieter Krause

, 26.04.2010
Neues Asphaltwerk bringt 36 Arbeitsplätze

Sie freuten sich gemeinsam über das Strabag-Projekt im Indu-Park Dorsten/Marl: (V.l.) Günter Aleff (WinDor), Bernd Kecsmar (Deutsche Asphalt), Werner Arndt (Marler Bürgermeister), Klaus Langenberg (Indu-Park-Manager), Ulrich Steinert (Strabag-Vorstand), Manfred Frisch (Strabag-Bereichsleiter) und Hubert Hetkamp (Deutsche Asphalt).

Auf einem 35.000 qm umfassenden Areal an der Fuldastraße wird ein hochmodernes Asphalt-Mischwerk der Strabag entstehen, dass spätestens im September seine Produktion starten soll. Die Strabag-Tochter Deutsche Asphalt investiert dazu an diesem Standort 7,5 Millionen Euro und will 36 Dauerarbeitsplätze schaffen. Der zweitgrößte Asphalt-Hersteller Deutschlands möchte mit seiner ersten Anlage in dieser Region seine Marktposition im Ruhrgebiet weiter stärken: „Von hier aus können wir in einem Umkreis von 25 bis 50 Kilometern das erweiterte Ruhrgebiet versorgen und das hiesige dichte Autobahnnetz sowie die 4700 km überörtliche Straßen bieten uns optimale Voraussetzungen“, sieht Ulrich Steinert für den Strabag-Vorstand optimale Voraussetzungen.

Mit Spitzenleistungen von 320 t Asphalt täglich können auch Großbaustellen versorgt werden, mit einem Spektrum von 40 bis 50 Rezepten kann das Werk die jeweils passende Mischung liefern, vom „Flüster-Asphalt“ bis zum besonders belastbaren Fahrbahn-Belag. Die Aufbereitung und Verwertung von Ausbauasphalt entspricht dabei dem Öko-Profil des Indu-Parks: „Modernste Technik macht es hier möglich, dass der Recycling-Anteil unseres Asphalts bei 90 Prozent liegt“, verweist Projektkoordinator Bernd Kecsmar darauf, dass Asphalt immer wieder aufs Neue verwertet werden kann.

Wie Kecsmar („Wir konnten hier in einem sensationell kurzen Zeitraum starten, nicht mal ein Dreiviertel-Jahr nach Überlegungs-Beginn. Anderswo sind anderthalb Jahre üblich.“) waren auch Bereichsleiter Manfred Frisch und Steinert des Lobes voll über die „tolle Begleitung“ des Projekts durch die Städte Marl und Dorsten: „Wir sind sehr froh, dass es noch Industrie-Standorte gibt, die Industrie auch mögen!“ Das beruhte auf Gegenseitigkeit: „Wir sind glücklich darüber, dass für solche Ansiedlungen nicht nur Personal mit Spezial-Qualifikationen gebraucht wird, sondern auch niederschwellige Arbeitsplätze entstehen“, freute sich Marls Bürgermeister Werner Arndt.