Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Nur drei Unfälle im ganzen Jahr

Altendorf-Ulfkotte Nur selten sind die Türen der Turnhalle schneller als die Kinderfinger: Wegen ihrer niedrigsten Unfallquote im gesamten Kreis Recklinghausen wurde die Kardinal-von-Galen-Schule gestern zum zweiten Male ausgezeichnet.

17.08.2007

Mit Geschenk und dickem Blumenstrauß rückte gestern ein Gratulationsteam des Gemeindeunfallversicherungsverbandes Westfalen-Lippe (GUVV W-L) in der Altendorfer Grundschule an. Als kommunaler Träger der gesetzlichen Unfallversicherung hat der Verband mit dem sperrigen Namen im Jahr 2006 1677 Grundschulen in jeder kreisfreien Stadt und in jedem Landkreis in Westfalen-Lippe auf die Unfallhäufigkeit untersucht. "Im Kreis Recklinghausen wurden an 120 Grundschulen 2934 Unfälle gemeldet, das sind im Durchschnitt 11,2 Prozent", bemühte Regionalteamleiter Ludger Hohenberger die Statistik. Bei der Kardinal-von-Galen-Schule in Dorsten lag die Quote lediglich bei 2,5 Prozent, was auf die Schülerzahl von 122 Kindern umrechnet, nur drei Unfälle im Kalenderjahr ergibt.

"Wir waren selbst erstaunt", freut sich Schulleiter Herbert Rentmeister über die Auszeichnung, die umso lobenswerter ist, da sie diesmal unter erschwerten Bedingungen wieder erlangt werden konnte: Baumaschinen und Räumungsbagger versperrten im vergangenen Jahr zur Neugestaltung des Schulhofes den Weg, und als die Fläche schließlich mit Sand eingestreut wurde, "war sie glatt wie eine Eisbahn", beschreibt Herbert Rentmeister.

Eingeklemmte Finger, aufgeschlagene Gliedmaßen, geprellte Gelenke - Gottlob kamen die Altendorfer Schüler bislang immer mit einem blauen Auge davon. Woran liegt´s? "Im überschaubaren Kollegium denkt jeder fürs ganze System mit", würdigt Hohenberger das gute Klima an der Schule. Die dörfliche Struktur begünstige ein effektives Netzwerk, in dem engagierte Eltern und verantwortungsbewusste Lehrer(innen) im Sinne der Kinder zusammenarbeiteten.

Zur Belohnung gab´s ein Buchgeschenk "Lehrer unter Druck" von seiten der Stadt und eine mobile Lärmampel von der GUVV. "Die stellen wir im Treppenhaus auf", verkündete Herbert Rentmeister. Jedesmal, wenn die Lautstärke das Trommelfell zu sprengen droht, schaltet sie flugs auf Rot. sing

Lesen Sie jetzt