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Offensive gegen Sprachdefizite

26.10.2007

Dorsten "Pfiffikus" hat bald in Dorsten Konsequenzen: Am kommenden Montag beraten die örtlichen Kindergarten-Leiterinnen bei ihrer Konferenz, wie nach dem "Pfiffikus"-Sprachtest vom Juni die Sprachförderung konkret umgesetzt werden kann.

An diesem Test hatten in Dorsten 787 Kinder im Alter von vier Jahren teilgenommen. Bei 101 Kindern war festgestellt worden, dass sie einer gezielten Sprachförderung bedürfen.

65 dieser Kinder besuchen keine Tageseinrichtung. Lediglich 14 von ihnen sind bisher für eine Sprachförderung angemeldet worden, die über das örtliche Jugendamt nun in Familienzentren organisiert wird.

Und von 39 Kindertageseinrichtungen im Stadtgebiet scheiden zwölf von vornherein aus: Dort sind keine Kinder als förderbedürftig eingestuft worden. In 16 Tageseinrichtungen werden die finanziellen Mittel ausschließlich für ein verbesserte Sachausstattung eingesetzt werden können, da dort nur ein bis drei Kinder als förderbedürftig gelten.

Bleiben elf Kindergärten übrig, an denen mindestens vier Kinder zu fördern sind. Ab der Schwelle von 1360 Euro (340 Euro pro Kind) können die Fördermittel ausgezahlt werden, um zusätzliche Personalkosten für eine gezielte Sprachförderung zu finanzieren.

Die vorgesehenen Sprachförderungshilfen der Universität Dortmund werden voraussichtlich erst zu Beginn des kommenden Jahres zur Verfügung stehen. Bis dahin sollen die Tageseinrichtungen mit den bisherigen bewährten Sprachförderkonzepten arbeiten. kdk

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