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Ordnungshüter zeigen Bürgern rote Karte

Kampf gegen Umweltsünder

DORSTEN Mit roten Karten waren Mitarbeiter des Ordnungsamts, der Polizei und des City-Service am Mittwoch unterwegs. Jeweils in drei Teams zu drei Personen waren sie in der Dorstener Altstadt, am Kanalufer sowie in Wulfen-Barkenberg unterwegs.

von Von Berthold Fehmer

, 14.04.2010
Ordnungshüter zeigen Bürgern rote Karte

Die rote Karte zeigten Mitglieder der Polizei, des Ordnungsamts und des City-Service Umweltsündern.

Während in den vergangenen Jahren häufig nur mündlich verwarnt wurde, hätten die rote-Karte-Teams dieses Mal die Bürger auch zur Kasse gebeten. Vor etwa einem Jahr habe man diese Grundsatzentscheidung getroffen, sagt Gerhard Baumeister, Erster Beigeordneter der Stadt. „Wenn jemand dabei erwischt wird, wie er eine Kippe wegwirft, gibt es direkt ein Verwarnungsgeld.“ Robert Eppink vom Ordnungsamt verwies darauf, dass es finanziell interessanter sei, wenn das Ordnungsamt ohne Uniform unterwegs sei. Bei einem Einsatz vor zwei Wochen am Busbahnhof/McDonalds habe man acht Umweltsünder zahlen lassen. Auf der anderen Seite tragen die Uniformen natürlich dazu bei, dass das Bewusstsein der Bürger für Sauberkeit im Stadtgebiet erhöht werde.

„Die Gruppen haben niemanden auf frischer Tat ertappt“, erklärte Stadt-Pressesprecherin Lisa Bauckhorn nach der Aktion. Jedoch seien jeweils zehn Personen angesprochen, die so aussahen, als würden sie die Landschaft verschandeln wollen. Und eine rote Karte wurde gezückt, als jemand gerade ansetzte, Müll wegzuwerfen. Die Stadtverwaltung wird, wenn die Temperaturen wieder wärmer werden und sich mehr Menschen draußen aufhalten, eine weitere Info-Veranstaltung organisieren.