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Orientalische Klänge

LEMBECK Orientalische Klänge, wilde Piratenschlachten und bezaubernde Haremsdamen. Wo ist man hier gelandet? Natürlich in der Lembecker Sport- und Kulturhalle, wo sich der Kinder- und Jugendchor von seiner besten Seite zeigte.

von Von Anne-Katrin Schwenzfeier

, 09.03.2008
Orientalische Klänge

<p>Rettung in letzter Sekunde: Omar, Sindbads Sohn, reicht der Prinzessin die lang ersehnte "Wunderfrucht " aus China. Schwenzfeier</p>

Mit viel Witz und Charme präsentierte der Chor eine orientalische Komödie der besonderen Art. Sindbad, der Seefahrer, ist bereits alt und von Rheuma geplagt. Er und sein Sohn Omar, trendy mit Handy, wollen die Prinzessin des Kalifen von Bagdad retten, welche sehr krank ist.

Doch Vorsicht ist geboten. Nicht alle in diesem Reich sind gut und so kommt es, dass Sindbad und Omar beinahe den Intrigen des Kleinwesirs und seiner Verbündeten zum Opfer fallen. Wenn nicht "eine Wunderfrucht" aus China und die Liebe in allerletzter Sekunde siegen würden. "Seit einem Jahr haben wir für dieses Stück geprobt und es hat unglaublich viel Spaß gemacht.", wie die 15-jährige Lisa Brückner berichtet. Sie spielt gleichzeitig eine von Sindbads Haremsdamen und den Arzt Dr. Beste. Aufgeregt sei sie eigentlich nicht gewesen, nur ganz kurz davor, wie sie augenzwinkernd zugibt.

Aufregung

Auch Lena Berger, welche die zweite Ehefrau des Kalifen spielt, ist zufrieden. "Ich bin zwar schon seit einigen Jahren im Chor, aber mit der Aufregung habe ich immer noch zu kämpfen. Dafür klappt alles ganz gut", lacht sie. Kurz überprüft sie den Sitz ihrer Frisur und dann geht es schon wieder hinter die Bühne. Denn so wie ihre Frisur saß bei diesem Stück einfach alles. Nicht nur die gesangliche Leistung, als auch das Bühnenbild wirkten ziemlich professionell. Übertroffen wurde alles nur noch durch die Kostüme der Darsteller. "Dieses Musical kostete so viel Arbeit und Zeit, dass ich mich jetzt einfach freue, dass alles glatt läuft", erzählt ein leicht angespannter Ludger Bahde, Vorstandsvorsitzender des Kinder- und Jugendchors Lembeck.

Sogar ein Probenwochenende in Haltern sei eingeschoben worden, um kleinste Stolpersteine aus dem Weg zu räumen. Gelohnt hat es sich auf jeden Fall. Als das Stück endet, können die 25 Mädchen sich kaum vor Applaus retten.

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