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Orkantief "Emma" knickt Bäume um

DORSTEN Orkantief "Emma" hat der Feuerwehr auch in Dorsten mehrere Einsätze beschert. Bäume wurden in der Nacht zu Samstag umgeknickt, zahlreiche Ziegel flogen von den Dächern.

von Von Stefan Diebäcker und Guido Bludau

, 01.03.2008

Seit den frühen Morgenstunden des Samstags waren Feuerwehr und Polizei in der Stadt unterwegs, um Schäden zu begutachten und erste Hilfe zu leisten. Immer wieder mussten sich die Einsatzkräfte um umgestürzte Bäume oder lose Dachziegel kümmern.

Eine massive Eiche stürzte zum Beispiel auf den Bruchweg in Holsterhausen und blockierte die komplette Fahrbahn. Neben dem Löschzug Holsterhausen war auch die hauptamtliche Wache vor Ort. Mit mehreren Kettensägen wurde der Baum zerkleinert und zur Seite geschafft. Nach fast zwei Stunden war die Straße wieder frei.

Auch am Linnertweg " in Wulfen wurde ein Baum von einer heftigen Windböe erfasst. Gegen 5.30 Uhr wurde der Hauseigentümer unsanft aus dem Schlaf gerissen; mit einem lauten Knall war ein Baum aus seinem Garten auf das neue Einfamilienhaus gekracht.

Teile des Daches wurden beschädigt. Die Feuerwehr besichtigte bei Tageslicht den Schaden, verwies den Besitzer dann aber an eine Fachfirma, da es sich um Privatgelände handelte und keine weitere Gefahr von dem Baum ausging. 

An mehreren Häusern im Stadtgebiet lösten sich durch den heftigen Wind Dachziegel, so auch an der Traditions-Gaststätte "Deutsches Eck/Adolf"  in Holsterhausen. Damit Fahrzeuge oder Passanten nicht gefährdet waren, musste der Löschzug Wulfen an mehreren Stellen des ramponierten Daches Ziegel entfernen. Für die Arbeiten wurde eine Nebenstraße gesperrt; eine Fachfirma war wenig später zur Stelle und reparierte den Schaden.  

Am Samstagnachmittag musste der Löschzug Wulfen zum Dimker Weg nach Barkenberg ausrücken. Hier hatte sich gegenüber der Polizeiwache ein größerer Baum samt Wurzel durch den Sturm gelöst und drohte nun auf den Fuß- und Radweg zu fallen. Mit einer Seilwinde wurde der Baum aus anderen Baumkronen, in denen er sich verfangen hatte, gezogen. Anschließend wurde der Stamm mit einer Kettensäge zerkleinert und zur Seite geräumt. Für die Einsatzdauer musste der Dimker Weg aus Sicherheitsgründen gesperrt werden.

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