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Philipp Spittka besuchte eine Live-Show

DSDS

KÖLN Menowin oder Mehrzad – einer von beiden wird am Samstag Deutschlands neuer „Superstar“. Jetzt oder nie, heißt es für sie. Dieses Motto galt aber schon vor einigen Wochen, als unser Mitarbeiter Philipp Spittka die erste Live-Show von DSDS miterlebte.

von Von Philipp Spittka

, 15.04.2010
Philipp Spittka besuchte eine Live-Show

Menowin Fröhlich hat eine kriminelle Vergangenheit - und womöglich eine Zukunft als Sänger. Er steht morgen im Finale von »Deutschland sucht den Superstar«.

Mit Freunden hatte Philipp Karten für die „Jetzt oder nie“-Show der Top 15 bei DSDS ergattert. Bis 17 Uhr musste er sie am Veranstaltungstag abgeholt haben – „sonst werden die Plätze anderweitig vergeben“. Immerhin, so blieb genügend Zeit, um Fotos vor dem DSDS-Logo zu machen und die verschiedenen Fangruppen zu beobachten.   Die Anhänger von Manuel, der vergangene Woche ausgeschieden ist, waren schon auf dem Parkplatz zu hören. „Jede Fan-gruppe versuchte beim Eintreffen die Aufmerksamkeit der Kameraleute zu bekommen.“ Der lauteste Fanclub war der von Dirk Petry. Und wir ihr „Star“ trugen alle Mitglieder Westernhüte.

Auch Cosimo, „der Checker vom Neckar“, gab sich samt Bodyguard die Ehre. Mit großer Sonnenbrille und reichlich parfümiert posierte er vor hunderten von Kameras. „Bevor wir ins Studio gebracht wurden, gab es eine Sicherheitskontrolle wie am Flughafen“, wunderten sich Philipp und seine Freunde. „Jeder musste durch einen Metalldetektor gehen, wurde von einem Sicherheitsmann abgetastet und musste den Inhalt von Hosen- und Hemdtaschen vorzeigen.

Taschen und Jacken durften gar nicht mit ins Studio genommen werden.“ Dann hatten die Dorstener ihre Plätze erreicht – Block F in der Mitte, unmittelbar vor Benni Kieckhäben, dem Fünftplatzierten der letzten DSDS-Staffel. Letzte Instruktionen noch, eine Applausprobe – dann konnte es losgehen. Steffi Landerer, das blonde Busenwunder, räkelte sich auf einem Motorrad, Menowin Fröhlich bekam stehende Ovationen für „I´ll be there“ von Michael Jackson. „Das ganze Studio war ein Hexenkessel, sodass man kein Wort verstand, was Dieter Bohlen und Co. zu seiner Performance sagten“, erklärt Philipp. „Für die Zuschauer zuhause am Fernseher wird das natürlich entsprechend ausgesteuert.“ Die Entscheidungen an diesem Abend waren aus seiner Sicht nicht überraschend.

Aber selbst einer gut durchgeplanten Show unterlaufen einige Fehler. Der geplante Catering-Service blieb z.B. aufgrund des plötzlich einsetzenden starken Schneefalls im Verkehr stecken. Viele Zuschauer mussten sich deswegen statt des zugesicherten kostenfreien Snacks Sandwichs vom Mittag kaufen. Die reichten natürlich nicht mehr für alle. „Auch die Getränke waren schon bald ausverkauft, ebenso gab es zu wenige Toiletten.“ Trotzdem zieht Philipp Spittka ein positives Fazit: „Es war sehr interessant, in einer großen Show zu sein. Ich war von den Sicherheitsmaßnahmen sehr überrascht. Der ganze Tag war auch für die Zuschauer sehr anstrengend. Seitdem kann ich zumindest erahnen, welchem Stress die Kandidaten von DSDS ausgesetzt sind.“