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ReFat siedelt sich an der Stadtgrenze an

Industriepark Dorsten/Marl

DORSTEN Die ReFat will im Industrie-Park Dorsten/Marl altes Fett in hochwertiges Industriefett verwandeln. Am Mittwoch erfolgte der erste Spatenstich zum Bau der Produktionsanlage.

von Von Klaus-Dieter Krause

, 14.04.2010

Der erste Spatenstich wurde auf Marler Boden an der Werrastraße 1 vorgenommen. Dennoch freute sich auch Dorstens Bürgermeister Lambert Lütkenhorst mit seinem Marler Amtskollegen Werner Arndt über dieses Startsignal der ReFat Dorsten/Marl GmbH. Denn das Tochter-Unternehmen der bayerischen G + R Technology wird im interkommunalen Indu-Park Dorsten/Marl errichtet und dessen Gewerbesteuer-Einnahmen teilen sich beide Städte brüderlich.

„Außerdem sind unter den 40 Arbeitsplätzen nicht wenige für einfache Tätigkeiten“, sah Arndt einen weiteren Grund zur Freude, „gerade für solche Jobs gibt es in unserer Region großen Bedarf“. Dass am Mittwoch auch im Festzelt sonnige Stimmung herrschte, lag an vielen weiteren positiven Aspekten, die sowohl von den Investoren wie von den Bürgermeistern hervorgehoben wurden. So passt das ReFat-Firmenprofil optimal zur zukunftsweisenden Ausrichtung, die auch fast alle anderen der zehn im Indu-Park angesiedelten Firmen auszeichnet. ReFat wird hier dank eines besonderen Verfahrens aus wasserhaltigen Alt-Fetten hochwertiges Industrie-Fett gewinnen, das sowohl bei Chemieunternehmen wie Produktionsbetrieben gefragt ist und beispielsweise für Bio-Diesel gebraucht wird. Ideengeber Klaus zur Nedden: „So vermindern wir die C0²-Belastung und schützen den Regenwald, weil der Palm-Öl-Raubbau abnimmt.“

Geschäftsführer Ludger Overmann wettete mit Dorstens Bürgermeister, dass ReFat den Betrieb bereits am 1. November aufnehmen kann. Dann hat das Unternehmen wohl auch einen Nachbarn: Schon am 26. April soll nebenan die nächste Neuansiedlung vorgestellt werden.