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Risiko bei Zins-Geschäften soll geregelt werden

DORSTEN Zinsgeschäfte sind, wie die West-LB jetzt schmerzlich erfahren musste, eine riskante Sache. Obwohl die Stadt bisher eindeutig auf der Sonnenseite ist, wird dennoch im Rat die Entwicklung nicht ohne Sorge begleitet.

von Von Klaus-Dieter Krause

, 24.01.2008

Im Finanzausschuss gab Kämmerer Wolfgang Quallo am Mittwoch einen aktuellen Zwischenbericht. "Unsere Strategie zur Optimierung der städtischen Zinsbelastung war und ist insgesamt erfolgreich", konnte er resümieren. Der Nettoerfolg von 6,1 Mio Euro könne sich sogar bis Ende Juni noch auf 6,9 Mio Euro verbessern, wenn sich eine jetzt eingetretene Entwicklung auf den Finanzmärkten verfestigt.

Derzeit will sich die Stadt nicht auf neue Geschäfte einlassen

Dennoch hat sich die Stadt jetzt nicht mehr auf neue Geschäfte eingelassen, weil der Markt augenblicklich keine Erfolge verheißt. In Zukunft sollen derartige Transaktionen dann nur noch nach bestimmten Richtlinien erfolgen. Dies war das Resultat der Debatte über einen SPD-Antrag, in dem die Begrenzung von Derivat- und Zinsgeschäften gefordert wurde. Der Ausschuss stimmte dem Vorschlag von Kämmerer Quallo zu, dass der WinDor-Aufsichtsrat Regeln für künftige Transaktionen formulieren soll. Über diese Vorgaben soll dann im Wirtschaftsausschuss beraten werden.

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