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Säuglingstod: Eltern bestreiten Tat

DORSTEN Nach dem gewaltsamen Tod eines Säuglings in Dorsten ermitteln die Behörden weiter gegen die Eltern. Das sagte ein Sprecher der Essener Staatsanwaltschaft am Samstag.

von Von dpa

, 20.01.2008

Das erst 15 Tage alte Baby war am Donnerstag an den Folgen eines Schütteltraumas gestorben. Die Eltern streiten die Tat ab.

Die 28 Jahre alte Mutter hatte am Mittwoch den Notarzt gerufen, weil ihr Baby krampfte. In der Klinik wurden Anzeichen für eine Kindesmisshandlung festgestellt, einen Tag später starb der Säugling. Eine Obduktion in der Essener Universitätsklinik hatte am Freitag das Schütteln des Kindes als Todesursache ermittelt.

Stärkere Kontrollen

Einer repräsentativen Forsa-Umfrage zufolge ist fast jeder vierte Deutsche dafür, den Schutz von Kindern mit Hilfe eines Eltern- Führerscheins zu verbessern. Zwei Drittel der Bundesbürger vertreten   die Meinung, dass Eltern von Jugendämtern stärker kontrolliert werden müssen, so die Umfrageergebnisse. 61 Prozent wollen Kinderrechte im Grundgesetz verankert sehen.

Gut ein Viertel (27 Prozent) verlangt regelmäßige Erziehungstests für Eltern. Dass keine strengeren Maßnahmen als bisher nötig sind, glauben hingegen nur noch acht Prozent der Befragten. Forsa befragte mehr als 1000 Bundesbürger.

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