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Scharfe Kritik an "verfehlter Kritik"

17.10.2007

Dorsten Ein doppeltes Nachspiel fand gestern eine Prozess-Aufarbeitung im Haupt- und Finanzausschuss. Wie berichtet war der Klage des Atlantis-Insolvenz-Verwalters in zweiter Instanz erfolgreich und die Stadt Dorsten musste 97 000 zahlen. Allein die SPD und der Bürgermeister hatten 2006 dafür gestimmt, einen Vergleich zu akzeptieren, bei dem nur 45 000 fällig gewesen wären. CDU und Grüne räumten gestern freimütig ihre Fehleinschätzung ein, allerdings mit Hinweis auf das stets bestehende Prozessrisiko: "Vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand."

Mehr Aufregung gab es über Art und Weise der öffentlichen Kritik, die Ingo Stoffel (FDP) im Vorfeld geübt hatte, auch, weil er sich nicht richtig informiert fühlte. Dezernent Gerhard Baumeister dokumentierte den lückenlosen Informationsfluss und sah durch die Form der Kritik immensen Schaden angerichtet. So entstehe bei den Bürgern der fatale Eindruck, Verwaltung und Politik seien völlig unfähig. kdk

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