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Schüler begeistern Schüler

Jugendliche Ausstellungsbegleiter absolvieren Anne-Frank-Projekt im Jüdischen Museum

25.05.2007

Die jugendlichen Ausstellungsbegleiterinnen und -begleiter trugen ihre Erfahrungen zusammen, nachdem sie in den letzten vier Wochen 34 Gruppen durch die Ausstellung «Anne Frank - Eine Geschichte für heute» geführt hatten. Zum Programm gehörte neben der Führung jeweils eine kleine Werkstattphase - mit Fotoanalysen, Filmdiskussion, dem Nachvollziehen eines «normalen» Tags jüdischen Lebens unter der Naziherrschaft und anderen Elementen. Für das Jüdische Museum war dieses Experiment auch ein Besuchererfolg: Außer den nicht gesondert erfassten erwachsenen Besuchern der Sonderausstellung haben 825 Schülerinnen und Schüler aus allen weiterführenden Schulformen, vom 5. bis zum 12. Jahrgang teilgenommen; nach anfänglichem Zögern der Schulen machte der erfreuliche Andrang es notwendig, auch die Montage einzubeziehen, an denen das Museum eigentlich geschlossen ist. Die Schülerinnen und Schüler aus Dorsten und Schermbeck haben durch dieses Projekt nebenbei auch Präsentations- und Moderationstechniken und einige pädagogische Ansätze kennen gelernt, die sie nach eigener Einschätzung gut anderswo nutzen können. Auch Tage mit angeblich schwierigen Klassen haben sie problemlos gemeistert. Alle - ob sie nun eine Führung oder elf Führungen durchgeführt hatten - erhielten neben einem Büchergutschein als Dankeschön auch eine Bescheinigung des Jüdischen Museums und ein Zertifikat des Anne-Frank-Zentrums Berlin (mit dem sie kostenlos und ohne Warteschlange das Anne-Frank-Haus in Amsterdam besuchen können). Auch das pädagogische Team des Hauses lobte die gute Zusammenarbeit - Thomas Ridder und Udo Reese luden die «peer guides» herzlich ein, sich auch in Zukunft an der Arbeit des Museums zu beteiligen.

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